Vom Restaurantjob zum Champions-League-Traum: Biondics Märchentransfer nach Belgien
Evelin KostolzinVom Restaurantjob zum Champions-League-Traum: Biondics Märchentransfer nach Belgien
Mateo Biondic, ein 22-jähriger Stürmer, wechselt von Eintracht Trier zum belgischen Meister Union Saint-Gilloise. Der Transfer markiert eine spektakuläre Wende für einen Spieler, der bis vor kurzem noch Fußball mit Trainertätigkeiten und einem Nebenjob im Restaurant seiner Familie verband.
Union Saint-Gilloise sicherte sich den jungen Angreifer mit einem Langzeitvertrag bis 2030. Der Wechsel folgt auf eine herausragende Saison, in der Biondic Eintracht Trier zum Aufstieg in die Regionalliga verhalf und in 17 Spielen sieben Tore erzielte sowie fünf Vorlagen gab.
Biondics Weg in die belgische Liga war alles andere als geradlinig. Nach vergeblichen Versuchen, sich im Profifußball bei SC Verl und SC Paderborn durchzusetzen, schloss er sich 2023 Eintracht Trier an. Dort war er nicht nur als Spieler aktiv, sondern fungierte auch als Co-Trainer der U12-Mannschaft. Abseits des Platzes arbeitete er im Restaurant seiner Eltern in Lemgo, um über die Runden zu kommen.
Seine Leistungen in dieser Saison weckten das Interesse von Union Saint-Gilloise, das für den Transfer angeblich eine Ablösesumme im mittleren sechsstelligen Bereich zahlte. Zwar wird er die bevorstehenden Champions League-Spiele gegen den FC Bayern München und Atalanta Bergamo aufgrund der UEFA-Meldebestimmungen verpassen, doch bei einer möglichen Playoff-Qualifikation könnte er bereits im Februar sein Debüt in dem Wettbewerb geben. Der Aufstieg des Stürmers vom Teilzeitspieler und -trainer zu einem Langzeitvertrag bei einem Champions League-Teilnehmer unterstreicht seine rasante Entwicklung. Sein neuer Verein, frisch gekürter belgischer Meister, sieht in ihm eine wichtige Verstärkung für die nationalen und internationalen Ambitionen.
Biondics Wechsel zu Union Saint-Gilloise sichert ihm die Zukunft bis 2030. Zwar muss er die ersten Champions League-Partien aussetzen, doch für spätere Phasen des Wettbewerbs bleibt er spielberechtigt. Der Transfer bringt zudem Eintracht Trier einen erheblichen finanziellen Schub – ein weiteres Zeichen für die nachhaltige Wirkung des Stürmers, selbst nach seinem Abschied.






