Von Tradition bis Provokation: Deutschlands Weihnachtsmärkte überraschen mit kühnen Ideen
Paulina MangoldDer älteste, der grünste, der erotischste: Extreme Weihnachtsmarkt - Von Tradition bis Provokation: Deutschlands Weihnachtsmärkte überraschen mit kühnen Ideen
Deutschlands Weihnachtsmärkte sind berühmt für ihren festlichen Charme und ihre prächtigen Darbietungen. Manche glänzen mit riesigen Tannenbäumen oder gewaltigen Holzpyramiden, andere stechen durch skurrile oder umweltfreundliche Ideen hervor. Mit geschätzten 2.500 bis 3.000 größeren Märkten im Bundesländern hat jeder seinen eigenen Charakter.
Der älteste urkundlich belegte Weihnachtsmarkt Europas ist der Dresdner Striezelmarkt in Dresden. Aufzeichnungen zeigen, dass er erstmals 1434 auf dem Altmarkt stattfand – ein historisches Herzstück der Vorweihnachtszeit.
In Essen steht Nachhaltigkeit im Mittelpunkt: Besucher genießen Mahlzeiten auf wiederverwendbarem Porzellangeschirr, während Pommes frites in schlichten Papiertüten serviert werden. Der Fokus auf Abfallvermeidung hebt diesen Markt von traditionelleren ab. Derweil setzt Hamburgs Szeneviertel St. Pauli auf eine gewagte Interpretation des Festbrauchs. Auf der Santa-Pauli-Bühne treten Künstler in Dessous und Tangas auf – statt in klassischer Weihnachtskleidung. Die unkonventionelle Atmosphäre zieht Besucher an, die alles andere als Alltägliches suchen.
Von jahrhundertealten Bräuchen bis zu modernen Öko-Initiativen und mutigen Konzepten: Deutschlands Weihnachtsmärkte bieten für jeden Geschmack das Richtige. Ob Geschichte, Nachhaltigkeit oder Spektakel – die vorweihnachtliche Szene des Landes überzeugt Jahr für Jahr aufs Neue.






