19 March 2026, 10:50

Willich plant bezahlbaren Wohnraum – doch der Bagger steht noch still

Farbcodierte Karte eines geplanten Wohnbaugebiets mit beschrifteten Abschnitten und Textdetails auf einem Blatt Papier.

Willich plant bezahlbaren Wohnraum – doch der Bagger steht noch still

Pläne für ein neues Wohnprojekt in Willich nehmen Gestalt an – doch gebaut wird noch nicht

Die CDU schlägt vor, ein 18.000 Quadratmeter großes Gelände, das ursprünglich für die Erweiterung eines Friedhofs vorgesehen war, in bezahlbaren Wohnraum für Singles, junge Familien und Senioren umzuwandeln. Die Partei drängt auf schnellere Genehmigungsverfahren und klarere Standards, um das Vorhaben zu beschleunigen.

Bisher ist das Grundstück jedoch ungenutzt: Stand März 2026 liegen weder Baugenehmigungen vor noch wurden Bauarbeiten aufgenommen. Der CDU-Plan sieht vor, das Land an einen Investor zu verkaufen, der dann alle Planungs- und Bauarbeiten übernimmt – allerdings mit der Auflage, die Verkaufspreise zu begrenzen. So sollen die Kosten niedrig gehalten werden, während gleichzeitig ökologische, gestalterische und energetische Standards eingehalten werden.

Schnellere Verfahren, digitale Antrage: CDU fordert Reformen Tobias Pascaly, CDU-Vertreter in Willich, wirbt für eine "Beschleunigungsinitiative" im Bauwesen. Damit könnte die Stadt mehr Entscheidungen delegieren, Bearbeitungszeiten verkürzen und Genehmigungen automatisch erteilen, falls innerhalb von drei Monaten keine Entscheidung fällt. Zudem soll bis 2026 ein digitales Baugenehmigungsverfahren eingeführt werden, um den Prozess weiter zu straffen.

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Noch steckt das Projekt in den Kinderschuhen: Weder liegen formelle Genehmigungen vor, noch wurde der erste Spatenstich gesetzt. Doch mit dem von der CDU vorgeschlagenen städtebaulichen Vertrag könnte der Weg zur Bebauung verkürzt werden – vorausgesetzt, die Stadt passt ihre Prüfkriterien an, um Bezahlbarkeit und Nachhaltigkeitsziele unter einen Hut zu bringen.

Von Friedhof zu Wohnraum: Chance für dringend benötigte Häuser Sollte der Plan umgesetzt werden, entstünde auf dem ehemaligen Friedhofsgelände dringend benötigter Wohnraum. Die von der CDU angeregten Änderungen bei Genehmigungsverfahren und ökologischen Auflagen könnten die Kosten senken und die Entwicklung beschleunigen. Bis dahin bleibt das Vorhaben jedoch in der Planungsphase – ein konkreter Baubeginn steht noch nicht fest.

Quelle