11 January 2026, 17:06

Willich plant bis 2026 eine Stadt für Kinder und Jugendliche zu gestalten

Kinder beim Skifahren vor einem Spielplatz, mit drei Kindern und zwei Stühlen in der Mitte und Gebäuden, Bäumen, Bänken, Pfosten und einem Basketballfeld im Hintergrund.

Willich plant bis 2026 eine Stadt für Kinder und Jugendliche zu gestalten

Willich arbeitet daran, bis 2026 eine kinder- und jugendfreundlichere Stadt zu werden. Der Deutsche Kinderschutzbund hat sich mit Bürgermeister Christian Pakusch getroffen, um auf Basis einer aktuellen Umfrage Verbesserungen zu besprechen. Familien und junge Menschen wiesen dabei vor allem auf Defizite bei Freizeitangeboten, Sicherheit und Infrastruktur für Kinder ab 12 Jahren hin.

Die Umfrage, die während eines lokalen Kinderfests gestartet wurde, sammelte Rückmeldungen von jungen Einwohnern und Eltern. Viele forderten bessere Einrichtungen, darunter größere Spielplätze mit moderner Ausstattung für Kleinkinder. Jugendliche wünschten sich gezielt Pump-Tracks, Graffiti-Wände, Musikräume sowie eigene Treffpunkte für ihre Altersgruppe. Auch sportliche Veranstaltungen speziell für Teenager wurden häufig genannt.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Ein dringender Bedarf zeigte sich bei bezahlbaren oder kostenlosen Schwimmkursen für Vorschul- und Schulkinder. Sicherheitsfragen standen ebenfalls im Mittelpunkt: Familien setzten sich für optimierte Verkehrswege und sichere Fahrradrouten zu Schulen ein. In den Gesprächen mit dem Bürgermeister skizzierte der Deutsche Kinderschutzbund weitere Prioritäten, darunter der Ausbau niedrigschwelliger Beratungsangebote, die Sicherung von Fördermitteln für Jugendprojekte sowie eine bessere Vernetzung von Schulen, Sozialdiensten und lokalen Vereinen.

Regelmäßige Abstimmungen mit der Verwaltung sollen den Fortschritt überwachen, während die Maßnahmen schrittweise in die Jugendhilfe- und Haushaltsplanung der Stadt integriert werden. Trotz der Herausforderungen hat Willich bereits Fortschritte gemacht, etwa bei der Modernisierung von Kitas und Schulgebäuden. Laufende Investitionen zielen darauf ab, diese Erfolge auszubauen und die verbleibenden Lücken zu schließen.

Die Stadt hat nun klare Ziele, um bis 2026 die Angebote für Kinder und Jugendliche zu verbessern. Geplante Projekte konzentrieren sich auf Freizeit, Sicherheit und Unterstützungsstrukturen – orientiert am Feedback der Familien. Weitere Gespräche zwischen dem Kinderschutzbund und dem Bürgermeisteramt sollen die Vorschläge in konkrete Maßnahmen umsetzen.