10 January 2026, 02:51

Willichs CDU plant Bildungsoffensive und Infrastrukturausbau für 2026

Eine Stadtansicht mit Gebäuden, Bäumen, Pfählen, Straßen, Fahrzeugen und Himmel.

Willichs CDU plant Bildungsoffensive und Infrastrukturausbau für 2026

Willichs CDU empfing zum Neujahrsempfang bei klarem Himmel an einem frostigen Sonntagmorgen. Zu der Veranstaltung kamen lokale Führungskräfte zusammen, darunter Bürgermeister Christian Pakusch und der Landtagsabgeordnete Guido Görtz, um auf vergangene Herausforderungen zurückzublicken und künftige Pläne zu besprechen.

Bürgermeister Christian Pakusch, seit 2020 im Amt, zeigte sich optimistisch für das Jahr 2026. Als zentrale Schwerpunkte nannte er Bildung, Infrastruktur und wirtschaftliches Wachstum. Geplant sind unter anderem der Ausbau der Gebäude II und III des St.-Bernhard-Gymnasiums sowie die Modernisierung der Hubertus-Schule.

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Guido Görtz lobte Pakusch für dessen Führung während der Überschwemmungen am Grenzweg und bezeichnete sein Handeln als mutig. Zudem würdigte er Petra van der Kooij, die ein Weihnachtsfest für einsame Bürger organisiert hatte. Gleichzeitig rief Görtz die Anwesenden dazu auf, im Zuge des gemeinsamen Vorankommens Vertrauen zueinander zu fahren. Marcus Optendrenk, Finanzminister von Nordrhein-Westfalen, plädierte für einen neuen Blick auf Europa. Unter Verweis auf einen amerikanischen Kommentator betonte er, die EU stehe der Vision eines „Vereinigten Europas“ näher, als viele vermuten. Zudem bestätigte er die Unterstützung des Landes für Willich: Fast 19 Millionen Euro fließen aus dem Landesinvestitionsprogramm, und das Altlasten-Entschuldungsprogramm übernimmt rund 7,5 Millionen Euro an alten Liquiditätshilfen für die Stadt.

Der Empfang unterstrich den finanziellen Aufschwung Willichs und die anstehenden Projekte. Mit gesicherten Landesmitteln und laufenden Infrastrukturvorhaben blickt die Stadt einer Phase der Entwicklung entgegen. Die lokalen Verantwortlichen haben klare Ziele für Bildung und Wachstum in den kommenden Jahren gesteckt.