Wupperverband: Effektive Trockenheitsbewältigung und Baubeginn für neue Schlammverbrennungsanlage
Eggert StriebitzWupperverband: Effektive Trockenheitsbewältigung und Baubeginn für neue Schlammverbrennungsanlage
Der Wupperverband hat mehrere zentrale Projekte angekündigt, die auf die Modernisierung der Infrastruktur und eine bessere Umweltbewirtschaftung abzielen. Bis Ende 2028 wird in Wuppertal-Buchenhofen eine neue Klärschlammverbrennungsanlage ein veraltetes Werk aus dem Jahr 1977 ersetzen. Gleichzeitig zeigen laufende Maßnahmen im Hochwasserschutz, bei der Wassereinsparung und digitalen Aufrüstung bereits erste Erfolge.
2025 bewältigte der Verband eine schwere Frühjahrsdürre, indem er 9,2 Millionen Kubikmeter Wasser zurückhielt. Diese Maßnahme verhinderte einen Sauerstoffmangel und Fischsterben in den Talsperren der Wupper und der Bever während niedriger Wasserstände. Zudem wurde das Hochwassermonitoringsystem um 21 neue Sensoren sowie einen Pegelmesser in Leichlingen erweitert.
Auch an der Wipper und am Murbach fanden 2025 Renaturierungsarbeiten statt. Die Projekte verbesserten die Fischwanderwege und stärkten gleichzeitig den Hochwasserschutz in der Region. Im digitalen Bereich führte der Wupperverband 2025 das System SAP S/4HANA sowie weitere Lösungen ein, um die Abläufe effizienter zu gestalten – Teil einer umfassenden Strategie zur Steigerung der Produktivität in allen Dienstleistungsbereichen. Für die Zukunft plant der Verband den Bau einer neuen Kläranlage in Leverkusen bis 2032. Zudem sind im Haushalt 2026 moderate Anpassungen der Beitragssätze für bestimmte Gebiete vorgesehen.
Nähere Angaben zu den zehn öffentlichen Partnern, die am Bau der Verbrennungsanlage in Wuppertal-Buchenhofen beteiligt sind, bleiben jedoch vorerst unter Verschluss. Suchanfragen fördern bisher nur unverwandte Informationen zu Verkehrsmaßnahmen in der Nähe der Baustelle zutage.
Die neue Verbrennungsanlage in Wuppertal-Buchenhofen stellt einen bedeutenden Fortschritt gegenüber der Anlage von 1977 dar. Zusammen mit den jüngsten Erfolgen im Hochwasserschutz, bei der Fließgewässerrenaturierung und der digitalen Modernisierung hat der Verband bereits messbare Verbesserungen erzielt. Weitere Vorhaben – darunter die Kläranlage in Leverkusen – werden die Wasserwirtschaft in der Region auch künftig prägen.






