1. FC Köln bleibt sieglos – Trainer Kwasniok steht vor dem Aus
1. FC Köln bleibt nach Remis gegen Borussia Mönchengladbach weiter sieglos – Druck auf Trainer Lukas Kwasniok wächst
Die sieglose Serie des 1. FC Köln hat sich nach dem Unentschieden gegen Borussia Mönchengladbach auf sieben Spiele ausgedehnt. Mit dem Ergebnis rutschte der Verein auf Platz 15 der Bundesliga ab und erhöhte damit den Druck auf Trainer Lukas Kwasniok. Sportdirektor Thomas Kessler hielt sich mit einer klaren Rückendeckung für den Coach zurück – dessen Zukunft bleibt ungewiss.
Die jüngste Enttäuschung ereignete sich im Heimspiel, in dem Köln keinen Sieg einfahren konnte. Kessler räumte ein, dass die Mannschaft bald wieder gewinnen müsse, vermied jedoch eine eindeutige Bestätigung für Kwasniok. Stattdessen kündigte er an, er werde "eine Nacht darüber schlafen" und die Lage nach dem Wochenende neu bewerten.
Kwasniok selbst zeigte sich indes kämpferisch. Er behauptete, sich "zu hundert Prozent" von der Vereinsführung unterstützt zu fühlen, und schwor, "wie verrückt zu kämpfen", um seinen Posten zu halten. Trotz seines Selbstvertrauens mehren sich jedoch die Kritik an seiner offensiven Taktik und seiner Kommunikationsweise.
Die Krise des Teams könnte sich noch verschärfen, falls der FC St. Pauli zu Hause gegen den SC Freiburg gewinnt. Eine Niederlage Kölns in diesem Szenario würde die Mannschaft auf den Relegationsplatz zurückwerfen – und die Dringlichkeit für Punkte weiter erhöhen.
Aktuell steht der 1. FC Köln knapp über der Abstiegszone und hat kaum Spielraum für weitere Fehler. Kesslers Zögern, Kwasniok öffentlich zu bestätigen, deutet auf wachsende Unruhe im Verein hin. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob der Trainer die Wende schafft – oder sich weiterer Kritik stellen muss.






