Ausgebüxtes Wallaby sorgt in Berlin für Chaos und virale Memes
Seit Sonntag hoppelt ein Wallaby durch Berlin – und sorgt für Furore
Wie lokale Medien am 25. März 2026 erstmals berichteten, ist ein ausgebüxtes Beuteltier in Treptow-Köpenick gesichtet worden, nachdem es eine kurze Verfolgungsjagd gegeben hatte. In den sozialen Medien entwickelte sich die ungewöhnliche Begegnung rasant zum viralen Phänomen: Memes und Videos verzeichneten innerhalb von nur zwei Tagen über 50.000 Interaktionen.
Das Wallaby war seinem Besitzer im Spandauer Ortsteil Kladow entkommen. Anwohner und Polizisten konnten es kurz ausmachen, bevor es nach einer zweistündigen Suche im nahen Wald verschwand. Behörden bestätigten, dass es sich vermutlich um ein etwa 70 bis 80 Zentimeter großes Wallaby handelt, das für Erwachsene keine Gefahr darstellt.
Die Polizei rät der Bevölkerung zur Ruhe, falls sie dem Tier begegnet. Empfohlen wird, Abstand zu halten, Blickkontakt zu suchen und abrupten Bewegungen zu vermeiden. Laufen, wildes Armwedeln oder der Versuch, sich größer zu machen, könnten das Tier provozieren. Kindern wird geraten, sich langsam seitwärts zu entfernen und gelassen zu bleiben. Bei einem Angriff ohne Deckung in der Nähe sollte man sich flach auf den Bauch legen, Kopf und Nacken mit den Armen schützen und die Beine anziehen.
Obwohl der Vorfall die Fantasie der Öffentlichkeit beflügelt – auf Plattformen wie X und Instagram häufen sich Witze und Aufrufe zur sicheren Rückkehr des Tieres – stellte die Polizei klar, dass keine gezielte Suche stattfinden wird. Dennoch bittet sie Bürger um Meldungen bei Sichtungen. Lokale Medien wie der Tagesspiegel verfolgten weiter seine Spur, während Behörden jeden Bezug zu Marc-Uwe Klings satirischem Buch Das Känguru-Manifest zurückwiesen.
Die Flucht des Wallabys hat nicht nur klare Sicherheitshinweise hervorgebracht, sondern auch eine Welle an Online-Humor ausgelöst. Zwar wird das Tier nicht aktiv gesucht, doch verlassen sich die Behörden auf Hinweise aus der Bevölkerung, um seinen Aufenthaltsort zu verfolgen. Auch wenn seine Besuche in den einzelnen Stadtteilen nur kurz waren, hat es in Berlins sozialen Medien bleibende Spuren hinterlassen.






