01 May 2026, 10:38

Bau- und Nutzungsstopp für geplante 380-kV-Hochspannungsleitung verhängt

Ein großes Gebäude mit zahlreichen Stromleitungen davor, umgeben von städtischer Infrastruktur unter einem klaren blauen Himmel.

Bau- und Nutzungsstopp für geplante 380-kV-Hochspannungsleitung verhängt

Bau- und Nutzungsstopp für geplante 380-Kilovolt-Hochspannungsleitung verhängt

Für Gebiete, die für den Bau einer neuen 380-Kilovolt-Freileitung vorgesehen sind, gilt ab sofort ein Veränderungssperre. Die Beschränkungen treten am 4. Mai 2026 in Kraft und laufen bis zum 30. Juni 2029. Betroffen sind Flächen zwischen den Umspannwerken Westerkappeln und Gersteinwerk. Mit der Maßnahme sollen Veränderungen verhindert werden, die die Planungsphase des Projekts beeinträchtigen könnten.

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In den betroffenen Zonen sind während dieser Zeit unter anderem eine Intensivierung der Landwirtschaft oder Forstwirtschaft sowie der Bau von Gebäuden, Leitungen oder Kabeln untersagt. Die Regelungen bleiben bis Mitte 2029 in Kraft, während die konkrete Ausgestaltung des Vorhabens vorangetrieben wird.

Die Hochspannungsleitung soll in vier separaten Abschnitten errichtet werden, für die jeweils eigene Planfeststellungsverfahren erforderlich sind. Der erste Bauabschnitt wird das Umspannwerk Westerkappeln mit der Kreisgrenze Steinfurt/Warendorf verbinden. Der genaue Verlauf der gesamten Trasse zwischen Westerkappeln und Gersteinwerk wird erst im Rahmen des Genehmigungsprozesses festgelegt.

Das für das Projekt verantwortliche Unternehmen Amprion GmbH plant, den ersten Planfeststellungsantrag für den südlichen Abschnitt bei Westerkappeln Anfang 2029 einzureichen. Bis dahin können Bürgerinnen und Bürger die Details der Veränderungssperre sowie Karten auf der Website der Bezirksregierung Münster vom 1. bis 19. Mai 2026 einsehen.

Die Sperre stellt sicher, dass vor Baubeginn der Leitung keine größeren Veränderungen in den betroffenen Gebieten vorgenommen werden. Nach ihrer Genehmigung wird die 380-kV-Leitung das Stromnetz der Region stärken. Die weiteren Schritte des Projekts hängen vom Verlauf des ab 2029 beginnenden Planungsverfahrens ab.

Quelle