Bayer überzeugt mit Rekordumsatz und neuem Vorstandsmitglied für 2026
Wally KlemtBayer überzeugt mit Rekordumsatz und neuem Vorstandsmitglied für 2026
Bayer meldet starke Finanzzahlen für 2024 und verkündet Führungswechsel
Bayer hat für das Jahr 2024 starke Finanzdaten vorgelegt: Der Umsatz erreichte 46,6 Milliarden Euro. Gleichzeitig gab das Unternehmen einen Wechsel in der Führungsetage bekannt – ab März 2026 wird Dr. Judith Hartmann in den Vorstand berufen. Zudem zeigte das Nierenmedikament Finerenon in Studien vielversprechende Ergebnisse bei Patient:innen mit Typ-1-Diabetes.
Laut dem Geschäftsbericht 2024 erzielte Bayer einen Umsatz von 46,6 Milliarden Euro und investierte 6,2 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Weltweit beschäftigte das Unternehmen im vergangenen Jahr rund 93.000 Mitarbeiter:innen. Die Aktie verlor im XETRA-Handel leicht um 0,34 % und schloss bei 26,34 Euro.
Der Pharmakonzern verzeichnete auch Fortschritte in der klinischen Forschung: Finerenon, unter dem Markennamen Kerendia vertrieben, erreichte im Rahmen der FINE-ONE-Studie sein primäres Ziel. Über sechs Monate senkte das Medikament das Albumin-Kreatinin-Verhältnis im Urin um 25 % im Vergleich zu einem Placebo. Dies deutet auf mögliche Vorteile für Patient:innen mit Typ-1-Diabetes und chronischer Nierenerkrankung hin.
Im Bereich Führungskräfte bestätigte Bayer, dass Dr. Judith Hartmann am 1. März 2026 in den Vorstand eintritt. Die 53-Jährige übernimmt dann am 1. Juni 2026 das Amt der Finanzvorständin (CFO) und löst Wolfgang Nickl ab. Hartmann bringt umfangreiche Erfahrung mit: Sie war zuvor CFO und stellvertretende Vorstandsvorsitzende bei ENGIE sowie Finanzchefin bei Bertelsmann. Aktuell sitzt sie in den Aufsichtsräten von Marsh McLennan, Ørsted und Suez.
Die positiven Studienergebnisse zu Finerenon könnten die Behandlungsmöglichkeiten bei Nierenerkrankungen von Diabetiker:innen erweitern. Die Berufung von Dr. Judith Hartmann markiert einen bedeutenden Wandel in der Bayer-Führung – ihre finanzielle Expertise soll die Zukunft des Konzerns prägen. Trotz leichter Aktienkursschwankungen zeigt die Performance 2024 ein stetiges Wachstum.






