30 March 2026, 14:39

Berliner Tafel startet Osterkampagne: Jede Spende zählt gegen den Hunger

Orangene Schübe mit Lebensmittel wie Flaschen, Dosen und Kartons, neben Texttafeln, mit Fahrzeugen, Bäumen, Gebäuden und Himmel durch Glasfenster im Hintergrund.

Berliner Tafel startet Osterkampagne: Jede Spende zählt gegen den Hunger

Berlins Tafel startet Osterkampagne gegen Hunger

Die Berliner Tafel verstärkt ihre Unterstützung für Bedürftige mit einer neuen Osteraktion. Bis zum 4. April 2026 können Kund:innen in 15 Supermärkten der Stadt zusätzliche Lebensmittel spenden. Die Organisation versorgt mittlerweile fast 94.000 Menschen pro Monat – fast doppelt so viele wie vor der Pandemie und dem Krieg in der Ukraine.

Unter dem Motto "Noch eins drauf!" ruft die Tafel dazu auf, beim Einkauf ein weiteres Produkt mitzunehmen und es an der Kasse den Ehrenamtlichen zu übergeben. Beteiligt sind Edeka-, Rewe- und Kaufland-Filialen in Neukölln und im gesamten Berliner Stadtgebiet. Freiwillige wie Anne, eine 33-jährige Mitarbeiterin des KaDeWe, oder Uschi, die seit 14 Jahren in der Ausgabestelle der Magdalenenkirche hilft, sammeln die Spenden.

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Die Berliner Tafel betreibt 48 "Brot & Seele"-Verteilstellen in der Stadt. Monatlich werden 660 Tonnen Lebensmittel ausgeliefert – organisiert über ein Logistikzentrum und 25 Kleintransporter. Die Organisation ist Teil eines bundesweiten Netzwerks: Über 970 Tafeln gibt es inzwischen in Deutschland, unterstützt von mehr als 80.000 Ehrenamtlichen.

Die "Noch eins drauf!"-Kampagne findet dreimal jährlich statt – zu Ostern, zum Erntedankfest und zu Weihnachten – um die Spendenbereitschaft zu steigern. Seit 2020 ist die Nachfrage stark gestiegen, da steigende Lebenshaltungskosten und globale Krisen immer mehr Menschen auf Lebensmittelhilfen angewiesen machen.

Die aktuelle Osteraktion soll helfen, den wachsenden Bedarf in Berlin zu decken. Die in der kommenden Woche gesammelten Spenden gehen direkt an die Verteilstellen der Tafel. Mit fast 1.000 Standorten bundesweit wächst das Netzwerk weiter – dank des Engagements neuer Freiwilliger und Spender:innen.

Quelle