28 March 2026, 22:42

CDA lehnt autofreie Sonntage ab und fordert höhere Kilometerpauschale

Plakat mit einem Zug auf einem Bahngleis mit mehreren Menschen in der Nähe, das "The American Jobs Plan Will Expand Affordable Public Transportation" bewirbt.

CDA lehnt autofreie Sonntage ab und fordert höhere Kilometerpauschale

Dennis Radtke, Vorsitzender der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA), hat Vorschläge für autofreie Sonntage als Maßnahme zur Kraftstoffeinsparung abgelehnt. Stattdessen fordert er die Bundesregierung auf, stärker gegen die finanzielle Belastung von Autofahrern vorzugehen. Seine Äußerungen erfolgen vor dem Hintergrund steigender Spritpreise und Forderungen nach einer Anpassung der Kilometerpauschale.

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Radtke kritisierte die Idee autofreier Sonntage als unzureichend, da sie Pendler nicht entlaste, die täglich auf ihr Fahrzeug angewiesen seien. Zudem warnte er, dass die Kraftstoffpreise aufgrund der anhaltenden geopolitischen Spannungen weiter steigen würden.

Die CDA setzt sich nun für eine Erhöhung der Kilometerpauschale für Dienstfahrten mit dem Privatwagen ein. Derzeit liegt der Satz seit 2009 bei 30 Cent pro Kilometer. Radtke schlägt vor, ihn auf 38 Cent anzuheben. Diese Pauschale deckt alle Betriebskosten ab und bleibt für Fahrten zur Arbeit bis zu 20 Kilometern einfachen Wegs steuerfrei – gemäß den bundesweiten Steuerrichtlinien.

Neben der Anpassung der Pauschale forderte Radtke eine strengere Durchsetzung des Wettbewerbsrechts, um gezielte finanzielle Entlastungen zu schaffen. Zudem regte er die Einführung eines steuerfreien Mobilitätszuschusses an, den er als praktische und unbürokratische Lösung bezeichnete.

Die Vorschläge der CDA zielen darauf ab, die steigenden Kosten für Autofahrer zu mildern, ohne auf Maßnahmen wie autofreie Sonntage zurückzugreifen. Sollten die Änderungen umgesetzt werden, wäre dies die erste Erhöhung der Kilometergeld-Sätze seit über 15 Jahren. Die Bundesregierung hat sich zu den Forderungen bisher noch nicht geäußert.

Quelle