19 April 2026, 20:33

Emscher Park wird für die IGA 2027 zum grünen Erlebnisraum umgebaut

Ein grüner Park mit Bäumen, Pflanzen, Gras, Laternen, Bänken, Skulpturen und einem Gebäude im Hintergrund.

Emscher Park wird für die IGA 2027 zum grünen Erlebnisraum umgebaut

Emscher Park in Essen startet großangelegte Neugestaltung für die Internationale Gartenausstellung (IGA) 2027

Der Emscher Park in Essen wird im Rahmen der bevorstehenden Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2027 grundlegend umgestaltet. Das am 12. Februar 2026 offiziell gestartete Projekt sieht neue Spielbereiche, Sportanlagen und Grünflächen vor. Ziel ist es, das Ruhrgebiet bis zur Eröffnung der IGA am 23. April 2027 zu einer der grünsten Industrieregionen der Welt zu machen.

Die Umgestaltung des Parks bringt zahlreiche Neuerungen für Besucher mit sich. Für Kinder entstehen ein Wippstamm, Weiden-Spielbüsche und eine Kletterskulptur, während Familien zusätzliche Sitzgelegenheiten nutzen können. Sportbegeisterte freuen sich auf eine 4.200 Quadratmeter große Abenteueranlage mit einem Pumptrack für Kinder, Parkour- und Calisthenics-Bereichen sowie einem Beachvolleyballfeld. Zudem werden ein eingezäunter Hundefreilauf und ein Fitnessparcours mit mehreren Trainingsstationen eingerichtet.

Auch Tiere und biologische Vielfalt profitieren von den Veränderungen: Neue Lebensräume wie ein Sandarium, eine Totholzzone und ein Feuchtbiotop entstehen. Die Maßnahmen sind Teil von Essens umfassendem Plan, Grünflächen bis zur IGA 2027 aufzuwerten, die bis zum 17. Oktober 2027 unter dem Motto "Zukunft in Blüte" stattfindet.

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Der Skatepark des Emscher Parks erhält eine separate Modernisierung, deren Arbeiten 2028 nach Ende der Ausstellung beginnen. Die Gesamtkosten für die Neugestaltung belaufen sich auf rund 3,6 Millionen Euro, die aus zwei Quellen stammen. Die IGA 2027 selbst erstreckt sich über 53 Städte im Ruhrgebiet und schafft so ein vernetztes Metropolen-Erlebnis.

Die Umgestaltung des Emscher Parks markiert einen wichtigen Schritt in Essens Bestrebungen, urbane und natürliche Räume zu verbinden. Nach Abschluss der Arbeiten wird der Park mehr Angebote für Familien, Sportler und Naturliebhaber bieten. Die Veränderungen unterstützen zudem das langfristige Ziel der Stadt, das Ruhrgebiet zu einer grüneren und nachhaltigeren Region zu entwickeln.

Quelle