30 April 2026, 20:36

Jens Castrop gesperrt: Rote Karte kostet Gladbach-Spieler drei Spiele

Soccer card from the 1998 FIFA World Cup featuring a player in a jersey with a determined expression against a bright blue sky with white clouds.

Jens Castrop gesperrt: Rote Karte kostet Gladbach-Spieler drei Spiele

Mittelfeldspieler Jens Castrop von Borussia Mönchengladbach für drei Spiele gesperrt

Der Mittelfeldspieler Jens Castrop von Borussia Mönchengladbach hat nach einem umstrittenen Foul eine dreispielige Sperre erhalten. Der deutsch-koreanische Spieler war am 25. Oktober in einem Bundesliga-Duell gegen den FC Bayern München mit Rot vom Platz gestellt worden. Während Castrop nun mit disziplinarischen Konsequenzen konfrontiert ist, hofft er gleichzeitig auf einen Platz im WM-Kader Koreas.

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Der Vorfall ereignete sich, als Castrop den VfL-Wolfsburg-Spieler Sael Kumbedi hart attackierte. Der Schiedsrichter zeigte ihm die Rote Karte – es war Castrops erster Platzverweis in dieser Saison. Später verteidigte der Mittelfeldspieler seine Aktion und bezeichnete die Entscheidung als zu hart; seiner Meinung nach habe das Foul keine direkte Rote Karte verdient.

Sein robustes Spiel ist nicht neu: Castrop, der für seinen körperbetonten Stil bekannt ist, hatte in der Vergangenheit bereits mit disziplinarischen Problemen zu kämpfen. Dennoch bleibt er eine Schlüsselfigur bei Mönchengladbach und hat seit dem vergangenen Herbst fünf Länderspiele für Korea bestritten.

Blickt man voraus, wird Castrop voraussichtlich am 16. Mai in den WM-Kader Koreas berufen. Er zeigte sich zuversichtlich, einen wichtigen Beitrag zum Erfolg der Mannschaft leisten zu können. Gleichzeitig versprach der Spieler, im Falle einer Nominierung ähnliche Situationen zu vermeiden und sich stattdessen auf die Unterstützung Koreas bei der Erreichung seiner Turnierziele zu konzentrieren.

Aufgrund der Sperre wird Castrop drei Bundesliga-Partien verpassen. Unterdessen bleibt seine mögliche WM-Nominierung ein großes Gesprächsthema. Sollte er berufen werden, wird es darauf ankommen, seine kämpferische Art mit der nötigen Disziplin auf der größten Fußballbühne der Welt in Einklang zu bringen.

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