Carnival-Chef Köln noch nicht an neuen Oberbürgermeister gewöhnt - Kölner Karneval beginnt mit peinlichem Fauxpas des Organisators
Kölner Karneval startet mit peinlichem Patzer
Die diesjährigen Karnevalsfeierlichkeiten in Köln begannen mit einer unerwarteten Verwechslung. Der leitende Karnevalsorganisator der Stadt, Christoph Kuckelkorn, stellte den neuen Oberbürgermeister versehentlich als seine Vorgängerin vor – und das bei einer traditionellen Veranstaltung. Der Fauxpas ereignete sich nur wenige Tage, nachdem Torsten Burmester sein Amt als Kölner Oberbürgermeister angetreten hatte.
Die Verwirrung entstand zu Beginn des Karnevals, eines Festes, das für seine tief verwurzelten Bräuche und feierlichen Momente bekannt ist. Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees Kölner Karneval, überreichte Burmester traditionell eine Karnevalsmütze sowie den Verdienstorden – übliche Ehrungen für den amtierenden Oberbürgermeister. In seiner Rede bezeichnete er Burmester jedoch als Henriette Reker, die das Amt seit 2015 innegehabt hatte.
Burmester war erst seit etwas mehr als einer Woche im Amt, als der Vorfall passierte. Der Fehler wurde später bei einem Empfang im Rathaus eingeräumt, wo Kuckelkorn die Panne eingestand. Trotz des Versprechers lobte er den neuen Oberbürgermeister als "bürgernah" und eng mit den Bedürfnissen Kölns verbunden.
Der Karneval selbst umfasst traditionell das zeremonielle "Alaaf"-Grußwort sowie die Vorbereitungen für die Hauptfeierlichkeiten. Organisatoren und Oberbürgermeister arbeiten während der Veranstaltung meist eng zusammen, doch seit Burmesters Amtsantritt im November 2025 wurden keine konkreten Änderungen in Planung oder Ablauf bekannt.
Der Patzer markierte einen ungewöhnlichen Auftakt für Burmesters ersten Karneval als Oberbürgermeister. Zwar verlief die Veranstaltung wie gewohnt, doch der Vorfall unterstrich den raschen Wechsel zwischen den Amtsperioden. Kuckelkorns Äußerungen über den neuen Oberbürgermeister deuten jedoch auf eine konstruktive Zusammenarbeit in der Zukunft hin.






