Aufgrund von Beier: Kovac kritisiert Nationaltrainer - Kovač attackiert Nagelsmann: Warum Beier im Nationalteam fehlt
Borussia-Dortmund-Trainer Niko Kovač kritisiert Bundestrainer Julian Nagelsmann für die Nichtberücksichtigung von Maximilian Beier im Nationalteam. Der junge Stürmer wurde für die anstehenden Testspiele gegen die Schweiz und Ghana nicht nominiert. Kovač betont, Beier habe einen Platz im Kader verdient, und sagt sogar voraus, dass der Angreifer noch in diesem Jahr in den WM-Kader berufen werde.
Beier war in dieser Saison in mehreren wichtigen Spielen für Dortmund im Einsatz. Beim 27. Spieltag gegen den HSV setzte er einen von fünf Torschüssen ab, traf jedoch mit nur 20 Prozent – die niedrigste Quote im Team. Im selben Spiel erkämpfte er zwei Elfmeter. Bereits zuvor, bei der 2:3-Niederlage gegen den FC Bayern München am 28. Februar, versuchte er sich dreimal am Tor, wurde zweimal gefoult und in der 75. Minute ausgewechselt. Seine Schnelligkeit fiel besonders im Spiel gegen Union Berlin auf, als er eine Spitzengeschwindigkeit von 33,77 km/h erreichte und eine Passquote von 1,0 vorwies.
Trotz dieser Leistungen bleibt seine Torschuss-Effizienz hinter denen von Mannschaftskollegen wie Bensebaini (100 Prozent Trefferquote) und Guirassy (60 Prozent) zurück. Dennoch zeigt sich Kovač überzeugt von Beiers Fähigkeiten. Der Trainer argumentiert, die Leistungen des Spielers sprächen für sich, und erklärt, er hätte ihn selbst in die Nationalmannschaft berufen. Laut Kovač gebe es mehrere Gründe, die für eine Nominierung Beiers sprechen.
Obwohl der Stürmer die kommenden Länderspiele verpasst, deutet Kovačs Unterstützung auf eine mögliche WM-Berufung hin. Seine regelmäßigen Einsätze für Dortmund, kombiniert mit seiner Schnelligkeit und seiner Fähigkeit, Elfmeter herauszuholen, halten ihn im Rennen. Die Diskussion um seine Nichtnominierung unterstreicht die unterschiedlichen Perspektiven von Vereinstrainern und Nationalcoaches.






