26 April 2026, 18:31

Mann greift Polizisten mit Fahrradreifen am Flughafen Köln/Bonn an

Eine Gruppe von Polizeiwagen, die entlang einer Straße geparkt sind, mit einem Radfahrer im Vordergrund und Gebäuden, Bäumen, Schildern und einer bewölkten Himmel im Hintergrund.

Mann greift Polizisten mit Fahrradreifen am Flughafen Köln/Bonn an

Gewalttätiger Zwischenfall am Flughafen Köln/Bonn führt zu Polizeieinsatz

Am 30. Oktober 2025 kam es am Flughafen Köln/Bonn zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung, die einen Großeinsatz der Polizei zur Folge hatte. Ein 42-jähriger Pole wurde festgenommen, nachdem er Beamte mit einem abgetrennten Fahrradreifen angegriffen hatte. Die Behörden haben inzwischen Ermittlungen wegen mehrerer Straftaten eingeleitet.

Der Vorfall begann, als der Mann auf Gleis 4 des Flughafenbahnhofs randierte. Augenzeugen berichteten von chaotischem Verhalten, bevor er eine Polizistin mit einem Stück eines Fahrradreifens schlug. Als die Beamten einschritten, konnte er keine Ausweispapiere vorlegen.

Die Polizisten fesselten ihn mit Handschellen und führten ihn zu einem Streifenwagen ab. Während des Transports trat er gegen einen Beamten und beschädigte die Seitenscheibe eines Polizeifahrzeugs. Aufgrund seines massiven Widerstands wurde er von der Kölner Polizei in Gewahrsam genommen.

Spätere Unterlagen zeigten, dass der Mann bereits wegen Diebstahls, Bedrohung und Hausfriedensbruchs vorbestraft war. Die Bundespolizeidirektion Sankt Augustin hat nun die Federführung im Fall übernommen. Die Ermittlungen konzentrieren sich auf Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Sachbeschädigung. Für weitere Auskünfte steht die Pressestelle in Sankt Augustin zur Verfügung.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der Festgenommene bleibt bis auf Weiteres in Polizeigewahrsam, während die Ermittlungen andauern. Mögliche Anklagepunkte sind Angriff auf Vollzugsbeamte, Widerstand gegen die Festnahme und Sachbeschädigung. Die Bundespolizeidirektion bestätigte, dass der Fall noch aktiv untersucht wird.

Quelle