Meerbusch-Lank kämpft um Rettung des therapeutischen Hallenbads durch Spendenaktion
Paulina MangoldMeerbusch-Lank kämpft um Rettung des therapeutischen Hallenbads durch Spendenaktion
St.-Elisabeth-Krankenhaus in Meerbusch-Lank startet Spendenaufruf zur Rettung seines Hallenbads
Das St.-Elisabeth-Krankenhaus in Meerbusch-Lank bittet die Öffentlichkeit um Spenden, um sein therapeutisches Hallenbad wieder instand setzen zu können. Die Einrichtung, die für Patienten mit chronischen Erkrankungen von zentraler Bedeutung ist, bleibt seit Beginn der Coronavirus-Pandemie geschlossen. Für dringend notwendige technische Sanierungen und die Wiedereröffnung fehlen dem Krankenhaus derzeit 250.000 Euro.
Jahre lang diente das Hallenbad als wichtiger Ort für Gesundheitsförderung und Rehabilitation. Patienten des Krankenhauses, Mitglieder der Rheuma-Liga sowie Teilnehmer von Aqua-Fitness-Kursen nutzten die therapeutischen Angebote. Besonders Menschen mit chronischen Leiden wie Rheuma fanden hier Linderung und konnten ihre Beweglichkeit sowie Lebensqualität verbessern.
Seit der Schließung wächst der Druck zur Wiedereröffnung stetig. Wöchentlich erreichen das Krankenhaus Anfragen von ehemaligen Nutzern – darunter Patienten, Schwimmschulen und Eltern, die sich für künftige Baby- und Kinderkurse interessieren. Ohne das Bad fehlt vielen der Zugang zu essenzieller Therapie und Bewegung.
Die Sanierung erfordert eine grundlegende Modernisierung der technischen Anlagen. Dazu gehören die Erneuerung der Heizung, Lüftung und Klimatisierung sowie die Installation einer neuen Filteranlage. Die Gesamtkosten belaufen sich auf etwa 250.000 Euro. Ohne öffentliche Unterstützung müsste das Krankenhaus das gesamte Projekt aus eigenen, begrenzten Mitteln finanzieren.
Nach der Wiedereröffnung soll das Bad wieder Krankenhauspatienten, der Rheuma-Liga und örtlichen Schwimmschulen zur Verfügung stehen. Zudem sind neue Angebote wie Baby- und Kinderkurse geplant, um die Rolle der Einrichtung in der Gemeinde zu stärken.
Das Krankenhaus appelliert an die Bevölkerung, sich mit Spenden zu beteiligen – jeder Beitrag bringt die Wiedereröffnung einen Schritt näher. Die Gelder fließen in die dringend benötigten Reparaturen, damit die Einrichtung ihre Funktion in Therapie, Gesundheitsvorsorge und Gemeinschaftsarbeit wieder aufnehmen kann. Ohne zusätzliche finanzielle Hilfe drohen Verzögerungen, und viele Menschen blieben weiter von dieser wichtigen Ressource abgeschnitten.






