22 March 2026, 00:41

Neuer Dokumentarfilm zeigt den Kampf der Hanau-Opferfamilien gegen Rassismus

Eine Gruppe maskierter Menschen hält ein Transparent mit der Aufschrift "Rassismus tötet. Weißes Schweigen, weiße Gewalt, Black Lives Matter" auf einer dunklen Straße.

Neuer Dokumentarfilm zeigt den Kampf der Hanau-Opferfamilien gegen Rassismus

Im März 2026 wird während der Internationalen Wochen gegen Rassismus ein neuer Dokumentarfilm seine Premiere feiern. Der Film begleitet die Angehörigen der Opfer des Hanauer Anschlags von 2020 und zeigt ihre Trauer sowie den anhaltenden Kampf um Gerechtigkeit. Gezeigt wird er im Filmforum Duisburg als Teil einer umfassenden Kampagne gegen Rassismus und rechtsextreme Ideologien.

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Der unter dem Titel Das deutsche Volk von Marcin Wierzchowski gedrehte Dokumentarfilm begleitet über vier Jahre hinweg die Familien, deren Leben durch den Anschlag von Hanau für immer verändert wurde. Ihre Geschichten handeln von persönlichem Verlust, juristischen Auseinandersetzungen und dem Einsatz gegen Rassismus in der Gesellschaft.

Die Vorführung findet am 24. März 2026 um 17:30 Uhr im Filmforum Duisburg statt. Die Veranstaltung ist Teil der Internationalen Wochen gegen Rassismus (16.–29. März), die in diesem Jahr unter dem Motto 100 % Menschenwürde. Vereint gegen Rassismus und Rechtsextremismus stehen. Die Kampagne fördert den öffentlichen Dialog und die Solidarität im Kampf gegen Diskriminierung.

Neben dem Film bieten lokale Initiativen wie Caritas im Bistum Essen und ADA Gelsenkirchen Betreuungsangebote und Workshops für Betroffene von Rassismus an. Gleichzeitig produziert die Partnerschaft Oberhavel einen eigenen Kurzfilm, der regionale Antirassismus-Projekte vorstellt.

Der Film und die begleitenden Veranstaltungen sollen das Bewusstsein für die Folgen von Rassismus schärfen und diejenigen würdigen, die sich für Veränderung einsetzen. Während der beiden Kampagnenwochen gibt es weitere Vorführungen und Diskussionsrunden, die Raum für Reflexion und Engagement bieten.

Quelle