29 March 2026, 20:36

Oktoberfest-Skandal: Kleinkind trinkt auf Tisch – Debatte entbrennt

Ein Plakat mit einer Kuh, die Milch aus einem Glas trinkt, umgeben von Bildern von Kindern und Text auf dem Plakat.

Oktoberfest-Skandal: Kleinkind trinkt auf Tisch – Debatte entbrennt

Ein kurzes Video eines Kleinkinds auf dem Oktoberfest hat online eine hitzige Debatte ausgelöst. Die Aufnahme zeigt das Kind, wie es auf einem Tisch steht, aus einer Flasche trinkt und dabei von einer jubelnden Menge angefeuert wird – ein Verhalten, das bei erwachsenen Besuchern normalerweise zum Rauswurf führt.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die vermutlich tagsüber gefilmten Bilder zeigen das kleine Kind, das sich auf dem Tisch balanciert. Der Vater reicht ihm eine Flasche, aus der das Kleinkind trinkt, während die Umstehenden laut bejubeln. Solche Szenen sind unter Erwachsenen auf dem Fest weit verbreitet, wo das Herunterstürzen eines Bieres in einem Zug oft dazu führt, dass die Sicherheit eingreift.

Die Reaktionen im Netz fallen extrem gespalten aus. Über 380.000 Instagram-Nutzer gefällt das Video, manche finden es amüsant, weil das Kind eine inoffizielle Oktoberfest-Regel gebrochen habe. Doch die meisten Kommentare kritisieren die Situation scharf: Sie verweisen auf mögliche Gefahren, Stress für das Kind und Verletzungen seiner Persönlichkeitsrechte. Einige fordern sogar, das Jugendamt solle den Fall prüfen.

Bisher gibt es keine dokumentierten Maßnahmen der Oktoberfest-Sicherheit, um solches Verhalten zu unterbinden oder zu ahnden. Die verfügbaren Quellen thematisieren stattdessen andere Initiativen, etwa Programme gegen Jugendgewalt in Berlin.

Das Video verbreitet sich weiterhin rasant und löst sowohl Heiterkeit als auch Besorgnis aus. Während manche darin harmlosen Spaß sehen, betonen andere die Notwendigkeit, die Rechte und die Sicherheit von Kindern bei öffentlichen Veranstaltungen zu schützen. Die Diskussion zeigt, wie unterschiedlich Festivalkultur und Kindeswohl bewertet werden.

Quelle