30 June 2026, 02:27

RWE baut riesige Solarparks auf ehemaligen Tagebauflächen im Rheinland

RWE errichtet Photovoltaik-Anlagen mit 86,5 Megawatt entlang der Autobahn durch die Rheinregion

RWE baut riesige Solarparks auf ehemaligen Tagebauflächen im Rheinland

RWE plant Bau neuer Solarparks im rheinischen Braunkohlerevier

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Der Energiekonzern RWE hat Pläne für den Bau neuer Solarparks im rheinischen Braunkohlerevier vorgestellt. Die Anlagen sollen eine kombinierte Leistung von 86,5 Megawatt erreichen und noch in diesem Jahr in Betrieb gehen. Damit will das Unternehmen seinen Ausbau im Bereich erneuerbarer Energien in der Region deutlich vorantreiben.

Die Solaranlagen entstehen auf rekultivierten Flächen östlich und westlich der Autobahn A44n zwischen Bedburg und Jüchen. Das Gebiet gehörte einst zum Tagebau Garzweiler. Die neuen Parks werden an die bestehende Netzinfrastruktur des Tagebaus Garzweiler angebunden, was die Integration erleichtert.

Lars Kulik, Vorstandsmitglied von RWE Power, betonte das Potenzial ehemaliger Bergbauflächen für Solaranlagen. Diese böten ausreichend Platz für großflächige Projekte, so Kulik. Katja Wünschel, Geschäftsführerin von RWE Renewables Europe & Australia, ergänzte, dass Projekte in der Nähe von Autobahnen oft schneller genehmigt würden und auf größere öffentliche Akzeptanz stießen.

RWE betreibt in der Region bereits sieben Solarparks, von denen vier mit Batteriespeichersystemen ausgestattet sind. Das Unternehmen hat zudem innovative Ansätze erprobt, etwa eine Demonstrationsanlage für Agri-Photovoltaik. Langfristig strebt RWE an, in der Region mindestens 500 Megawatt neue Solar- und Windkraftkapazitäten aufzubauen.

Die neuen Solarparks tragen zu den Ausbauzielen des Konzerns bei. Durch die Nutzung rekultivierter Flächen und bestehender Infrastruktur soll die Umsetzung beschleunigt werden. Nach ihrer Fertigstellung markieren die Projekte einen weiteren Schritt im Wandel der Region – weg vom Braunkohleabbau, hin zu einer nachhaltigen Energieerzeugung.

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