Solingens Innenstadt vor historischem Wandel – doch der Weg ist steinig
Paulina MangoldSolingens Innenstadt vor historischem Wandel – doch der Weg ist steinig
Solingens Innenstadt steht am Scheideweg. Die Neugestaltung des Gebiets könnte in den kommenden Jahren zu einer der größten politischen Herausforderungen der Stadt werden. Nach Jahren des Stillstands fordern nun viele Bürgerinnen, Bürger und Verantwortliche einen Wandel.
Bezirksbürgermeister Dirk Errestink hat die wachsende Entschlossenheit zur Umgestaltung der Innenstadt anerkannt. Er betonte, dass vor Fertigstellung eines umfassenden Masterplans keine Baumaßnahmen beginnen werden. Die Erarbeitung eines solchen Plans, warnte er, werde Zeit in Anspruch nehmen – schnelle Lösungen gebe es nicht.
Ein zentrales Vorhaben ist das Fronhof-Projekt, das bereits die Unterstützung einer breiten Mehrheit im politischen Zentrum des Stadtrats gefunden hat. Auch die Initiative Mitteschmiede, vertreten durch Guido Eusani, hat sich aktiv an der Gestaltung der Zukunft des Stadtkerns beteiligt.
Bis zum Herbst müssen die endgültigen Förderanträge im Rahmen des Integrierten Städtischen Entwicklungskonzepts (ISEK) eingereicht werden. Unabhängige Beobachter stellen fest, dass sich seit 2019 im Stadtbild kaum sichtbare Veränderungen ergeben haben.
Der Druck zur Erneuerung kommt aus der Bürgerschaft. Bevor jedoch konkrete Arbeiten beginnen können, muss ein detaillierter Plan beschlossen werden. Die Stadt erwartet, dass die Innenstadt wieder an Dynamik gewinnt, sobald die Umgestaltung in die Gänge kommt.






