Steinmeiers "Tag der Ehre": Wie Deutschland demokratisches Engagement neu belebt
Eggert StriebitzSteinmeiers "Tag der Ehre": Wie Deutschland demokratisches Engagement neu belebt
Tag der Ehre: Steinmeier fördert demokratisches Engagement in ganz Deutschland
Der Tag der Ehre, unterstützt von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, soll das demokratische Engagement in Deutschland stärken. Vom 16. bis 31. Mai ruft die Initiative Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich an lokalen Aktivitäten zu beteiligen. Finanzielle Förderung und organisatorische Hilfe stehen bereit, um Gemeinden bei der Ausrichtung eigener Veranstaltungen zu unterstützen.
Die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) vergibt Zuschüsse von bis zu 500 Euro für Projekte im Rahmen des Tags der Ehre. Anträge können bis zum 31. Mai über das Online-Portal eingereicht werden – solange die Mittel reichen. Ziel der Aktion ist es, eine Plattform zu schaffen, die demokratische Verantwortung und gesellschaftliches Engagement in den Fokus rückt.
Veranstaltungen müssen nicht an einem einzigen Tag stattfinden, sondern können flexibel zwischen dem 16. und 31. Mai terminiert werden. Bereits rund 150 Kommunen bundesweit haben sich angemeldet, weitere kommen laufend hinzu.
Um die Teilnahme zu erleichtern, steht der Engagement-Finder unter www.ehrentag.de zur Verfügung. Mit diesem Online-Tool können Nutzer eigene Aktionen eintragen oder lokale Initiativen entdecken. Der Service ist auch über das Portal der Stadt Velbert zugänglich.
Hinter dem Tag der Ehre stehen nicht nur staatliche Institutionen, sondern auch starke Partner: die Deutsche Postcode Lotterie, die ZEIT STIFTUNG BUCERIUS, Aktion Mensch sowie die Stiftungen des Deutschen Fußball-Bunds (DFB) und der Nationalmannschaft. Velberts Bürgermeister Dirk Lukrafka rief die Bürger auf, die Gelegenheit zu nutzen, um demokratische Werte und den Gemeinschaftsgeist zu festigen.
Der Tag der Ehre bietet Förderung, praktische Werkzeuge und ein wachsendes Netzwerk von Teilnehmenden. Mit einem zweiwöchigen Aktionszeitraum haben Gemeinden Spielraum bei der Planung. Organisatoren und Ehrenamtliche können sich noch bis zum Stichtag um Zuschüsse bewerben und ihre Projekte anmelden.






