Zwei Pedelec-Fahrer nach Alkoholunfällen nahe Geldern schwer verletzt
Paulina MangoldZwei Pedelec-Fahrer nach Alkoholunfällen nahe Geldern schwer verletzt
Zwei Pedelec-Fahrer bei separaten Wochenendunfällen nahe Geldern schwer verletzt
Bei zwei getrennten Unfällen am Wochenende nahe Geldern haben zwei Fahrer von Pedelecs schwere Verletzungen erlitten. Beide Vorfälle, die sich am 7. und 8. Februar 2026 ereigneten, deuten auf Alkoholeinfluss hin. Die Polizei warnt, dass für Radfahrer dieselben gesetzlichen Promillegrenzen gelten wie für Autofahrer.
Der erste Unfall ereignete sich am 7. Februar, als ein 45-jähriger Mann aus Straelen verletzt auf dem Radweg entlang der Arcener Straße aufgefunden wurde. Der Verletzte wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.
Nur einen Tag später wurde ein 41-jähriger Mann aus Geldern in ähnlichem Zustand auf dem Weg nahe Am Mühlenwasser entdeckt. Auch er musste mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert werden.
Bei beiden Fahrern wurden Blutproben entnommen, nachdem Beamte Anzeichen von Alkoholkonsum festgestellt hatten. Die Ermittlungen legen nahe, dass Alkoholeinfluss eine Rolle bei den Unfällen spielte. Die Behörden betonten, dass das Fahren unter Alkoholeinfluss strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen und zum Entzug des Führerscheins führen kann.
Diese Fälle reiht sich in mindestens zwei weitere gemeldete Vorfälle in Nordrhein-Westfalen im frühen Jahr 2026 ein. So kollidierte am 27. Februar ein betrunkener Pedelec-Fahrer in Dortmund mit einem Rennradfahrer – sein Alkoholwert lag bei 1,6 Promille. Am 8. März stürzte ein weiterer mutmaßlich alkoholisierter Fahrer in Münster und zog sich schwere Verletzungen zu. Landesweite Statistiken für 2025 verzeichnen 3.274 alkoholisierte Verkehrsunfälle, wobei keine genauen Zahlen speziell zu Pedelec-Fahrern der letzten fünf Jahre vorliegen.
Die beiden verletzten Männer befinden sich weiterhin in Krankenhausbehandlung. Die Polizei wiederholte eindringlich, dass Radfahrer die gleichen Alkoholgrenzwerte einhalten müssen wie Kraftfahrer. Verstöße können rechtliche Folgen haben und bergen ein hohes Verletzungsrisiko.






