11 April 2026, 02:30

Die Linke NRW will 2027 mit halber Million Stimmen zurück in den Landtag

Eine Gruppe von Menschen hält ein Transparent mit der Aufschrift "Zukunft ist Menschenrecht" vor dem Reichstaggebäude in Berlin, Deutschland, mit sichtbaren Fenstern, Säulen und Bögen des Gebäudes, umgeben von Fahnenmasten und einem bewölkten Himmel.

Die Linke NRW will 2027 mit halber Million Stimmen zurück in den Landtag

Die Linke in Nordrhein-Westfalen strebt ein Comeback bei der Landtagswahl 2027 an. Nach gescheiterten Versuchen, 2017 und 2022 in den Landtag einzuziehen, will die Partei nun mit mindestens einer halben Million Stimmen wieder vertreten sein. Aktuelle Erfolge in der Kommunalpolitik deuten auf einen Aufwärtstrend hin.

Zuletzt war Die Linke zwischen 2010 und 2012 im Düsseldorfer Landtag vertreten. Bei der Wahl 2012 erreichte sie 2,5 Prozent der Stimmen – und verfehlte damit die Fünf-Prozent-Hürde für den Einzug nach proportionalem Wahlrecht. Noch im selben Jahr führte ein gescheiterter Haushaltsentwurf zu Neuwahlen, doch die Partei konnte nicht wieder Fuß fassen.

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Seither verschlechterten sich ihre Ergebnisse bei Landtagswahlen weiter. 2017 und 2022 verpasste sie den Wiedereinzug und kam zuletzt nur auf 2,1 Prozent. Doch die Kommunalwahlen 2022 zeigten erste Anzeichen einer Erholung: Im Landesdurchschnitt erreichte die Partei 5,6 Prozent und errang acht direkte Stadtratsmandate.

Mittlerweile hat Die Linke ihre kommunale Präsenz fast verdoppelt – von 380 Mandatsträgern 2020 auf heute 734. Einige Delegierte peilen für 2027 sogar Direktmandate im Landtag an. Gleichzeitig positioniert sich die Partei als Gegengewicht zur rechtsextremen AfD und hofft, damit Wähler zu gewinnen.

Ihre Strategie verbindet kommunale Stärke mit einer klaren politischen Haltung. Das Ziel von 500.000 Stimmen 2027 wäre ein deutlicher Aufschwung. Ob daraus Landtagsmandate werden, hängt von der Wahlbeteiligung und der Fähigkeit ab, Direktmandate zu erringen.

Quelle