Münsters Straßenmagazin Draußen steht vor dem Aus – Spenden entscheiden über Zukunft
Paulina MangoldMünsters Straßenmagazin Draußen steht vor dem Aus – Spenden entscheiden über Zukunft
Münsters Straßenmagazin Draußen kämpft ums Überleben. Steigende Kosten und rückläufige Spenden haben die gemeinnützige Publikation in finanzielle Bedrängnis gebracht. Ohne zusätzliche Unterstützung steht ihre Zukunft nun auf der Kippe.
Draußen ist für etwa 70 obdachlose und arbeitslose Verkäufer:innen eine wichtige Einnahmequelle. Mit jedem für 2,80 Euro verkauften Exemplar sichern sie sich ein kleines, aber regelmäßiges Einkommen, während das Magazin gleichzeitig soziale und politische Themen aufgreift. Doch durch steigende Druckkosten und sinkende Einnahmen kann sich die Zeitschrift nicht mehr selbst tragen.
Babsi Vahle, Geschäftsführerin und alleinige Redakteurin, leitet mit einem kleinen Team von vier Teilzeitkräften das Projekt. Trotz der prekären Lage bleibt sie zuversichtlich: Frische Spenden und Sachleistungen könnten die Wende bringen. Das Team ist entschlossen, das Magazin am Laufen zu halten – trotz der wachsenden finanziellen Belastung.
Ein Audiobeitrag über die Situation von Draußen, produziert mit Unterstützung der Studios NRW, ist bis zum 4. November 2027 online verfügbar. Die Reportage enthält Aussagen von Vahle und einer vor Ort berichtenden Journalistin und zeigt die anstehenden Herausforderungen auf.
Das Überleben des Magazins hängt nun von dringend benötigten finanziellen Mitteln ab. Steigen die Spenden, kann Draußen seine Verkäufer:innen weiter unterstützen und über lokale Themen berichten. Ohne Hilfe jedoch droht dem gemeinnützigen Projekt die Schließung.






