11 April 2026, 02:30

NRW verzeichnet 2024 mehr Müll – doch der Trend bleibt unklar

Großer Müllberg auf einem Förderband in einer Recyclinganlage mit verstreutem Müll und einem Metalldach oben.

Fast eine halbe Tonne Müll pro Person und Jahr - NRW verzeichnet 2024 mehr Müll – doch der Trend bleibt unklar

Nordrhein-Westfalen produzierte 2024 mehr Abfall als im Vorjahr

Die Gesamtmenge an kommunalem Abfall im Land stieg auf 8,2 Millionen Tonnen – ein Anstieg von 2,1 Prozent gegenüber 2023. Experten zufolge deutet die Zunahme jedoch nicht auf einen langfristigen Aufwärtstrend hin.

In den Pandemie-Jahren war der Hausmüll deutlich angestiegen: 2020 fielen pro Einwohner 480,4 Kilogramm an, 2021 sogar 491,7 Kilogramm. Seitdem hat sich die Lage entspannt – 2024 lag die Pro-Kopf-Menge bei 454,2 Kilogramm.

Fast 40 Prozent des Gesamtabfalls entfallen auf Restmüll. Der Bundesverband der Deutschen Entsorgungswirtschaft (BDE) betont, dass trotz des jüngsten Anstiegs kein klarer Trend zu steigenden Abfallmengen in der Region erkennbar sei.

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Die aktuellen Zahlen zeigen zwar einen leichten Anstieg für 2024, doch die Pro-Kopf-Produktion liegt unter dem Pandemie-Höchststand. Die Behörden beobachten die Entwicklung weiterhin, sehen aber keine durchgehende Zunahme der Abfallerzeugung.

Quelle