15 Meter Signalkabel gestohlen: Güterverkehr in Gelsenkirchen lahmgelegt
Eggert Striebitz15 Meter Signalkabel gestohlen: Güterverkehr in Gelsenkirchen lahmgelegt
Gelsenkirchen: Schwerwiegende Störung im Güterbahnverkehr nach Diebstahl von 15 Metern Signalkabel
Im nordrhein-westfälischen Gelsenkirchen kam es zu massiven Behinderungen im Güterbahnverkehr, nachdem Unbekannte 15 Meter Signalkabel an einem Bahnübergang am Hüttweg gestohlen hatten. Die Tat zwang die Behörden, den betroffenen Streckenabschnitt vorübergehend zu sperren. Die Ermittler stufen den Vorfall nun als schweren Diebstahl, Sachbeschädigung und Störung öffentlicher Betriebe ein.
Die Täter hatten das Kabel durchtrennt und zunächst mitgenommen, bevor sie es auf den Gleisen zurückließen. Ein vorbeifahrender Zug zerschnitt die Leitung anschließend vollständig, wodurch ein Schaden in Höhe von schätzungsweise 50.000 Euro entstand. Die Bundespolizei reagierte umgehend, sicherte Spuren und setzte sogar einen Hubschrauber ein, um nach Verdächtigen zu suchen und Luftaufnahmen des Tatorts anzufertigen.
Die Beamten warnten eindringlich vor den lebensgefährlichen Risiken, die mit Manipulationen an Bahnanlagen verbunden sind. Stromführende Komponenten und die 15.000-Volt-Oberleitungen bergen tödliche Gefahren für jeden, der sich in Gleisnähe aufhält. Die Ermittler rufen Zeugen oder Personen mit Hinweisen auf, sich unter den Rufnummern 0800 6 888 000 oder 0231 562247-0 zu melden.
Laut Angaben der Behörden gab es in den vergangenen zwei Jahren keine vergleichbaren Fälle von Sabotage oder Diebstahl an Signalanlagen der Deutschen Bahn.
Durch den Kabeldiebstahl ist der betroffene Streckenabschnitt vorerst außer Betrieb. Reparaturarbeiten sind notwendig, bevor der Regelbetrieb wiederaufgenommen werden kann. Unterdessen ermittelt die Bundespolizei weiter zu den Hintergründen des Diebstahls und dessen Auswirkungen auf den Schienenverkehr.






