Timothée Chalamets lässiger Schnurrbart setzt einen neuen Stil-Trend
Evelin KostolzinTimothée Chalamets lässiger Schnurrbart setzt einen neuen Stil-Trend
Der Schnurrbart feiert ein leises Comeback bei Hollywoods Top-Stars
Schauspieler wie Justin Bieber, Paul Mescal und Jacob Elordi haben den Look kürzlich für sich entdeckt. Jetzt sorgt Timothée Chalamets dezent wuchernde Variante in Marty Supreme für frischen Gesprächsstoff.
Ursprünglich ließ Chalamet den dünnen Schnurrbart für seine Rolle als Marty Mauser in Josh Safdies Marty Supreme wachsen. Anders als die akkurat gestutzten Modelle vergangener Jahrzehnte wirkt dieser bewusst ungepflegt – als wäre er erst vor wenigen Tagen gesprossen. Gerade diese lässige, fast nachlässige Optik scheint seinen Reiz auszumachen: ein Experiment ohne volle Verpflichtung.
Doch der Schnurrbart blieb auch nach Drehende erhalten, was darauf hindeutet, dass es mehr als nur eine Rollenentscheidung sein könnte. Dies passt zu einem größeren Wandel im Umgang mit Gesichtshaar in der Popkultur. Seit den üppigen, markanten Stilen der 1980er – man denke an Tom Sellecks Magnum-Look – durchlief der Trend ironische Hipster-Varianten und minimalistische Abwandlungen. Movember-Kampagnen und Internet-Memes hielten ihn in den 2010ern am Leben, doch klassische, volle Schnurrbärte blieben selten und wurden oft nur nostalgisch oder satirisch eingesetzt.
Chalamets Interpretation deutet nun auf eine neue Richtung hin: weiche, kaum sichtbare Stoppeln, die modern statt retro wirken. Ein Kontrast zu den penibel gepflegten Stilen früherer Epochen – und doch gewinnt der Look als frisches Statement an Aufmerksamkeit.
Die jüngste Renaissance des Schnurrbarts setzt auf mühelose, untertreibende Eleganz. Chalamets Entscheidung spiegelt einen größeren Trend zu pflegeleichten Männerlooks wider. Ob sich der Stil über den Kinostart hinaus hält, bleibt abzuwarten – doch fürs Erste steht der Schnurrbart wieder im Rampenlicht.






