Minden feiert seine Feuerwehrhelden – doch die Herausforderungen wachsen
Evelin KostolzinMinden feiert seine Feuerwehrhelden – doch die Herausforderungen wachsen
Mindens Feuerwehr bilanziert ein ereignisreiches Jahr
Bei ihrer Jahresversammlung am 20. Februar 2026 blickt die Berliner Feuerwehr in Minden auf ein arbeitsintensives Jahr 2025 zurück. Mit 986 Einsätzen stand die Behörde vor großen Herausforderungen – darunter überlastete Wachen und dringender Sanierungsbedarf. Gleichzeitig wurden langjährige Mitglieder, neue Kräfte und ein besonders engagierter Freiwilliger geehrt.
Die traditionelle Dienstversammlung fand im Bessel-Gymnasium statt, wo Feuerwehrchef Tim Upheber erstmals Bürgermeister Peter Kock begrüßte. Im Mittelpunkt standen die Einsatzzahlen des Vorjahres: 558 Brandeinsätze, 333 technische Hilfeleistungen und 95 Brandwachen. Parallel dazu absolvierte der Rettungsdienst Minden 17.941 Einsätze.
Aktuell zählt die Feuerwehr in der Nähe 345 aktive Kräfte, darunter 43 Frauen und 302 Männer, die sich auf die Berufsfeuerwehr und elf Freiwillige Wachen verteilen. Sechs neue Mitglieder wurden vereidigt, während 35 Freiwillige und 11 hauptamtliche Feuerwehrleute befördert wurden. Auch die Jugend- und Kinderfeuerwehren wachsen: 129 Jugendliche und 69 Kinder sind dabei, drei von ihnen wechselten in die aktiven Einsatzteams.
Ein Höhepunkt der Veranstaltung war die Verleihung des Deutschen Feuerwehr-Ehrenkreuzes in Silber an Jürgen Stockmann für seine herausragenden Verdienste. Zudem beschloss die Stadt, den Neubau der Feuerwache Nord in Kutenhausen zu beschleunigen – ein einstimmiger Beschluss des Stadtrats.
Ein Großbrand am 25. Januar 2026 zeigte die Dimensionen der Feuerwehrarbeit: Rund 330 Einsatzkräfte, darunter externe Unterstützung, waren im Einsatz, über 220 gleichzeitig auf dem Höhepunkt der Löscharbeiten. Wie viele Freiwillige insgesamt in allen 2025-Einsätzen aktiv waren, blieb jedoch unklar.
Die Versammlung machte deutlich: Trotz der Erfolge bleibt die Feuerwehr in der Nähe in Minden vor großen Aufgaben. Steigende Einsatzzahlen und infrastrukturelle Engpässe erfordern schnelle Lösungen – etwa den Neubau der Wache Nord. Die Behörde setzt weiterhin auf erfahrene Kräfte, Nachwuchs und die starke Unterstützung der Bevölkerung.






