Neuer Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst im Bergischen Städtedreieck unterzeichnet
Wally KlemtNeuer Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst im Bergischen Städtedreieck unterzeichnet
Beschäftigte im öffentlichen Dienst in Solingen und dem Bergischen Städtedreieck sichern nach monatelangen Verhandlungen neuen Tarifvertrag
Nach monatelangen Verhandlungen haben Beschäftigte des öffentlichen Dienstes in Solingen und der Region Bergisches Städtedreieck eine neue Tarifeinigung erzielt. Die am 14. Februar 2026 geschlossene Vereinbarung sieht eine Lohnerhöhung von 5,8 Prozent über 27 Monate vor – mit einer Mindeststeigerung von 100 Euro pro Monat für die meisten Angestellten.
Die Gespräche hatten im Dezember begonnen und zogen sich bis in intensive Schlussrunden hin, bevor eine Einigung erzielt wurde. Die Gewerkschaften hatten zunächst höhere Lohnforderungen durchgesetzt wissen wollen, insbesondere für Schichtarbeiter:innen und Nachwuchskräfte. Der nun vorliegende Kompromiss orientiert sich jedoch an einem ähnlichen Tarifabschluss im kommunalen Bereich aus dem Vorjahr.
Die Gehaltserhöhungen werden stufenweise eingeführt und kommen Beschäftigten in Schulen, Gerichten und Verwaltungsbehörden zugute. Besonders profitieren werden Auszubildende, die künftig 150 Euro mehr pro Monat erhalten. Zudem enthält die Vereinbarung Maßnahmen, um die Arbeitsbedingungen in Ost- und Westdeutschland weiter anzugleichen.
Mit dem Abschluss vermeiden beide Seiten mögliche Warnstreiks und Dienstausfälle. Die auf zwei Jahre angelegte Regelung bringt Stabilität in den öffentlichen Sektor und beendet monatelange Unsicherheit für Arbeitgeber und Beschäftigte gleichermaßen.
Der Tarifvertrag umfasst ein breites Spektrum an öffentlichen Bediensteten – von Universitätsmitarbeiter:innen in Wuppertal bis zu Verwaltungsangestellten in Solingen. Da keine weiteren Konflikte erwartet werden, garantiert die Einigung planbare Lohnentwicklung und einheitliche Arbeitsbedingungen in der gesamten Region.






