02 March 2026, 23:17

Tanzprotest in Bottrop: 80 Menschen fordern Schutz für Frauen und Mädchen

Eine große Gruppe von Menschen marschiert auf einer Straße in Washington, D.C. am 21. Januar 2020, einige halten Schilder und Banner, andere fahren Fahrräder, mit Schildern, Bäumen und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Tanzprotest in Bottrop: 80 Menschen fordern Schutz für Frauen und Mädchen

Zum elften Mal versammelten sich Aktivistinnen und Aktivisten in Bottrop, um gegen Gewalt an Frauen und Mädchen zu protestieren. Die Kundgebung fand am 14. Februar 2026 im Rahmen des weltweiten Tanzprotests One Billion Rising statt. Trotz eisiger Temperaturen und leichtem Schneefall nahmen 80 Teilnehmende solidarisierend an der Seite von Überlebenden teil.

Organisiert wurde die Demonstration vom Frauenzentrum Courage, das auf die anhaltende Schutzlosigkeit von Frauen und Mädchen angesichts männlicher Gewalt hinwies. Das diesjährige Motto Ni una menos – Frauen in Flammen lenkte den Fokus auf Femizide, insbesondere auf Fälle, in denen Opfer von aktuellen oder ehemaligen Partnern getötet werden.

Die Band A Mournful Experience sorgte mit Live-Musik für die passende Stimmung, während choreografierte Tänze der Peter-Frank-Tanzschule der Veranstaltung Energie verliehen. Unter den Anwesenden waren Bottrops Oberbürgermeister Matthias Buschfeld, Schul- und Sozialdezernentin Karen Alexius-Eifert sowie die Gleichstellungsbeauftragte Susanne Lehmann. Lehmann betonte später die Bedeutung des Tanzens als Ausdruck der Solidarität und als Mittel zur Stärkung von Mädchen.

Die Demonstration markierte ein weiteres Jahr lokalen Engagements innerhalb der globalen Bewegung, auch wenn keine öffentlichen Daten darüber vorliegen, wie sich die Beteiligung in Bottrop im vergangenen Jahrzehnt entwickelt hat.

Die Veranstaltung brachte 80 Menschen zusammen, die sich für Überlebende einsetzten und gegen geschlechtsspezifische Gewalt positionierten. Lokale Verantwortungsträger:innen und Aktivist:innen nutzten Tanz und Musik, um ihre Botschaft zu verstärken. Der Protest bleibt Teil der anhaltenden Forderung nach besserem Schutz und Gerechtigkeit für Frauen und Mädchen.

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