Neuss rüstet Grundschulen mit elektronischen Schlössern und Videoüberwachung auf
Paulina MangoldNeuss rüstet Grundschulen mit elektronischen Schlössern und Videoüberwachung auf
Neuss führt an Grundschulen verschärfte Sicherheitsmaßnahmen ein
Nach einem alarmierenden Vorfall im vergangenen Jahr verschärft Neuss die Sicherheitsvorschriften an seinen Grundschulen. Der Schulausschuss der Stadt kommt heute zusammen, um die Pläne für verbesserte Schlösser, höhere Zäune und Videoüberwachung an allen Standorten endgültig zu beschließen.
Anlass für die Änderungen war ein Zwischenfall, bei dem Schüler einen unbefugten Mann in einer Schultoilette entdeckten. Obwohl niemand verletzt wurde, deckte der Vorfall gravierende Sicherheitslücken auf. Seither haben die Behörden strengere Kontrollen zur obersten Priorität erklärt.
An vierzehn Grundschulen werden nun elektronische Zugangssysteme für die Toiletten installiert, die den Zutritt auf autorisiertes Personal und Schüler beschränken. Eine Schule hat die Technologie bereits eingeführt, die meisten anderen sollen während der Osterferien nachgerüstet werden.
Bei der heutigen Sitzung des Ausschusses werden zudem weitere Sicherheitsverbesserungen erörtert, darunter robustere Umzäunungen und ein ausgebautes Kameranetz. Mit diesen Maßnahmen soll künftig verhindert werden, dass sich ähnliche Vorfälle wiederholen.
Die neuen Regelungen sehen vor, dass Toiletten nur noch für berechtigte Personen zugänglich sind. Elektronische Schlösser, höhere Absperrungen und Überwachungskameras sollen künftig an Neusser Schulen zum Standard gehören. Wie viele andere deutsche Schulen bereits vergleichbare Systeme eingeführt haben, wollten die Verantwortlichen nicht bestätigen.






