Paragleiter stürzt bei Porta Westfalica ab – Pilot überlebt mit Glück
Paulina MangoldParagleiter stürzt bei Porta Westfalica ab – Pilot überlebt mit Glück
Paragleiter stürzt bei Porta Westfalica ab – Pilot kommt mit leichten Verletzungen davon
Am Sonntagmittag verunglückte ein 28-jähriger niederländischer Paragleiterpilot in Porta Westfalica. Der Unfall ereignete sich kurz nach dem Start, als starke Windböen heftige Turbulenzen auslösten und der Pilot die Kontrolle verlor.
Gegen 13:30 Uhr war der Mann von der Wittekindsburg aus gestartet. Bereits nach wenigen Minuten führten unberechenbare Windverhältnisse dazu, dass der Gleitschirm instabil wurde. Da es dem Piloten nicht gelang, die Kontrolle zurückzugewinnen, stürzte er aus mehreren Metern Höhe auf ein Feld in der Nähe der Östlichen Feldstraße.
Bei dem Aufprall zog sich der Paragleiter nur leichte Verletzungen zu. Deutsche Sicherheitsrichtlinien raten Piloten davon ab, bei Windgeschwindigkeiten über 20–25 km/h zu fliegen – insbesondere in der Nähe von Bergen oder städtischen Gebieten, wo Turbulenzen häufig auftreten. Der DHV (Deutscher Hängegleiterverband) empfiehlt zudem, größere Höhen zu halten, Variometer zur frühzeitigen Erkennung gefährlicher Luftbewegungen zu nutzen und die Ausrüstung, etwa durch Geschwindigkeitssysteme, besser an die Bedingungen anzupassen.
Der Vorfall unterstreicht die Gefahren, die starke Winde beim Paragleiten bergen. Behörden betonen weiterhin, wie wichtig es ist, Wettervorhersagen zu prüfen, standortspezifische Windgrenzen einzuhalten und an den verpflichtenden Vorflug-Briefings teilzunehmen. Angesichts der geringfügigen Verletzungen des Piloten hätte der Unfall deutlich schwerwiegender enden können.






