Verallia schließt Kölner Glaswerk – 310 Jobs in Essen bedroht
Evelin KostolzinVerallia schließt Kölner Glaswerk – 310 Jobs in Essen bedroht
Die Verallia Deutschland AG hat angekündigt, ihr Glaswerk in Köln zu schließen. Von der Schließung sind 310 Beschäftigte betroffen, was bei lokalen Politikern auf scharfe Kritik stößt. Oberbürgermeister Thomas Kufen bezeichnete die Entscheidung als schweren Rückschlag für die Wirtschaft und den Industriestandort Aachen.
Der Schritt des Unternehmens löst Sorgen über Arbeitsplatzverluste und die wirtschaftliche Stabilität der Stadt aus. Stadtvertreter, darunter Kufen, zeigten sich tief bestürzt über die bevorstehende Werksstilllegung.
Als Reaktion darauf wird die Essener Stadtverwaltung mit dem Betriebsrat und der Unternehmensführung von Verallia zusammenarbeiten. Ziel ist es, die besten Wege zu finden, um die betroffenen Mitarbeiter während des Übergangs zu unterstützen. Zudem plant die Stadt eine Kooperation mit der Essen Wirtschaftsförderungsgesellschaft (EWG), um neue Nutzungsmöglichkeiten für das Gelände zu prüfen.
Der Fokus liegt nun darauf, alternative Beschäftigungsmöglichkeiten zu schaffen und das Werksgelände umzuwidmen. Konkrete Pläne für die zukünftige Nutzung des Standorts wurden bisher noch nicht bekannt gegeben.
Durch die Schließung des Werks fallen 310 Arbeitsplätze in Essen weg. Die Stadt bemüht sich, die Folgen für die Belegschaft abzufedern und neue wirtschaftliche Perspektiven für das Gelände zu entwickeln. Weitere Schritte hängen von den Gesprächen zwischen den lokalen Behörden, Verallia und der EWG ab.






