Bahnhof Ründeroth wird nach acht Jahren Wartezeit endlich barrierefrei ausgebaut
Wally KlemtBahnhof Ründeroth wird nach acht Jahren Wartezeit endlich barrierefrei ausgebaut
Bahnhof Ründeroth in Engelskirchen erhält lange überfälligen barrierefreien Ausbau – mit acht Jahren Verspätung
Die bereits für 2018 geplanten Barrierefreiheits-Maßnahmen am Bahnhof Ründeroth in Engelskirchen sollen nun endlich 2026 beginnen – nach jahrelangen Verzögerungen. Lokale Verantwortliche setzen sich derzeit mit Nachdruck dafür ein, dass das Vorhaben während der anstehenden Streckensperrung wie vorgesehen umgesetzt wird.
Jahre lang mussten Fahrgäste in Ründeroth mit erheblichen Einschränkungen leben: Der einzige Zugang zum Bahnsteig führt über Treppen, was besonders seit der Eröffnung des neuen Park-and-Ride-Platzes im vergangenen Jahr für Frust sorgt. Denn trotz der modernen Umsteigemöglichkeit bleibt der Bahnhof für viele Menschen unzugänglich.
Die Bauarbeiten sind nun zwischen Ende März und Anfang August angesetzt – parallel zur Sperrung der RB25-Linie. Diese Planung soll Störungen minimieren, doch der genaue Baubeginn hängt noch von der Vergabe an ein Bauunternehmen ab. Politiker warnen, dass ein Verpassen dieses Zeitfensters eine weitere Streckensperrung in der Zukunft notwendig machen könnte.
Engelskirchen verfügt in den Verhandlungen über gewisses Druckmittel: Die Deutsche Bahn möchte zwei Bahnübergänge – darunter einen handbedienten – dauerhaft schließen, aber nur unter der Bedingung, dass die Barrierefreiheits-Maßnahmen tatsächlich realisiert werden. Die Kommune hat lokale Vertreter aufgefordert, sich für das Projekt einzusetzen, um weitere Verzögerungen zu vermeiden.
Nach Abschluss der Arbeiten soll der Bahnhof einen voll barrierefreien Zugang zum zentralen Bahnsteig bieten und damit endlich den Bedürfnissen aller Fahrgäste gerecht werden.
Das Projekt markiert einen wichtigen Schritt nach Jahren des Stillstands – mit Baubeginn voraussichtlich 2026. Gelingt die Umsetzung, entfällt die Notwendigkeit von Treppen, und der Bahnsteig wird stufenlos erreichbar sein. Zudem hängt von dem Ergebnis ab, ob die Deutsche Bahn ihre Pläne zur Schließung der beiden Übergänge weiterverfolgt.






