Hamm startet mutige Aktion: Autofreie Fastenzeit bis Ostern
Hamm startet "Autofreie Fastenzeit" – Kampagne für weniger Verkehr und saubere Luft
Hamm hat eine Kampagne unter dem Motto "Autofreie Fastenzeit" ins Leben gerufen, um den Autoverkehr zu reduzieren und die Emissionen zu senken. Ab Aschermittwoch sind die Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, ihr Mobilitätsverhalten zu überdenken. Die Initiatoren hoffen, damit Staus zu verringern und den CO₂-Fußabdruck der Stadt zu verkleinern.
Den Auftakt macht ein mit Wasserstoff betriebener Bus, der auf dem Marktplatz stationiert wird. Schülerinnen und Schüler der Marienschule steigen ein, um an einer Aktion teilzunehmen, die zeigt, wie viel Platz Autos im Straßenverkehr einnehmen. Die Demonstration soll die Vorteile alternativer Verkehrsmittel verdeutlichen.
Wer sich frühzeitig anmeldet, hat die Chance, eine Warnweste zu gewinnen. Die ersten 50 Registrierten erhalten eine automatisch, die übrigen werden unter den späteren Teilnehmenden verlost. Die Sparkasse Hamm unterstützt die Aktion zusätzlich: Für jeden eingesparten Kilometer spendet sie einen Cent – das Geld fließt in weitere Westen für Radfahrerinnen und Radfahrer.
Das Ziel ist ehrgeizig: Die Organisatoren wollen über 200.000 Autokilometer einsparen. Gelingt dies, könnten etwa 40 Tonnen CO₂ vermieden werden. Während keine andere deutsche Stadt bisher eine ähnliche fastenbasierte Kampagne durchgeführt hat, setzt Hamm mit der Initiative ein neues Zeichen im Kampf gegen Verkehrsbelastung und Luftverschmutzung.
Die Aktion läuft durchgehend bis Ostern und motiviert die Bevölkerung, auf das Auto zu verzichten und stattdessen zu Fuß zu gehen, Rad zu fahren oder öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Durch die Unterstützung der Sparkasse Hamm und die Verteilung der Sicherheitswesten gibt es zusätzliche Anreize. Werden die Ziele erreicht, könnte die Stadt bis Ostern saubere Luft und entspanntere Straßen erleben.






