19 February 2026, 11:19

Gewalteskalation in Solingen: Zwei Brüder greifen Polizisten bei Routinekontrolle an

Eine Gruppe von Polizisten steht vor einer Menge uniformierter, maskierter Personen, mit einer Schleife im Vordergrund und Fahrzeugen links, vor dem Hintergrund von Gebäuden, Bäumen, Laternenmasten, Schildern und einer Brücke mit Geländern, wahrscheinlich zeigt das Bild das Nachspiel einer Hongkonger Protestaktion.

Gewalteskalation in Solingen: Zwei Brüder greifen Polizisten bei Routinekontrolle an

Routine-Polizeikontrolle in Solingen eskaliert gewaltsam

Eine routinemäßige Polizeikontrolle in Solingen geriet am Montag außer Kontrolle, nachdem Beamte im Stadtzentrum einen Mann mit Aufenthaltsverbot entdeckten. Bei der Auseinandersetzung wurden zwei Polizisten verletzt, beide Verdächtigen wurden festgenommen. Die Vorfälle führten zu Anklagen wegen Körperverletzung und Widerstands gegen die Staatsgewalt.

Streifenbeamte bemerkten den 25-jährigen Mann zunächst auf der Kölner Straße, wo ihm der Zutritt untersagt war. Als sie ihn festnehmen wollten, griff sein 29-jähriger Bruder ein und verhinderte die Festnahme durch körperlichen Widerstand.

Die Lage spitzte sich zu, als der ältere Bruder die Beamten mit Beleidigungen beschimpfte, nach ihnen trat und sie anspuckte. Die Situation geriet völlig außer Kontrolle, sodass die Polizei Verstärkung anfordern musste. Trotz heftigen Widerstands konnten beide Männer schließlich überwältigt und zur Wache gebracht werden.

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Bei dem Handgemenge erlitten zwei Polizisten leichte Verletzungen. Der 25-Jährige wurde auf Anordnung des zuständigen Richters in Untersuchungshaft behalten. Die Behörden bestätigten, dass es in Solingen keine öffentliche Datenbank gibt, die alle gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Bürgern und der Polizei erfasst – ein Vergleich mit früheren Vorfällen ist daher nicht möglich.

Gegen beide Brüder wird nun wegen Körperverletzung an Polizeibeamten und Widerstands gegen die Staatsgewalt ermittelt. Der 25-Jährige bleibt vorerst in Haft, während das Verfahren läuft. Die Polizei gab keine weiteren Details zu möglichen zusätzlichen Anklagepunkten oder dem Gesundheitszustand der verletzten Beamten bekannt.