Vincentz bleibt AfD-Chef in NRW – Machtkampf mit klarer Entscheidung
Paulina MangoldVincentz wiedergewählt als Vorsitzender von AfD NRW - Vincentz bleibt AfD-Chef in NRW – Machtkampf mit klarer Entscheidung
Martin Vincentz ist als Landesvorsitzender der Alternative für Deutschland (AfD) in Nordrhein-Westfalen wiedergewählt worden. Mit 54,7 Prozent der Stimmen setzte er sich gegen seinen Herausforderer Fabian Jacobi durch. Das Ergebnis folgt auf einen intensiv beobachteten internen Machtkampf innerhalb der Partei.
Bei der Abstimmung um den Parteivorsitz stand Vincentz in direkter Konkurrenz zu Jacobi, der 43,4 Prozent der Stimmen auf sich vereinen konnte. Die Delegierten lehnten zudem einen Vorschlag für eine Doppelspitze ab und entschieden sich stattdessen für die Beibehaltung einer Einzelspitze.
Vincentz führt den AfD-Landesverband seit 2022 an. Seine Wiederwahl festigt seine Position als möglicher Spitzenkandidat für die Landtagswahl 2027. Aktuelle Umfragen deuten darauf hin, dass die AfD etwa 15 Prozent der Stimmen gewinnen könnte – ein deutlicher Anstieg gegenüber den 5,4 Prozent, die sie 2022 erreichte.
Innerhalb der Partei gilt Vincentz als vergleichsweise gemäßigter Vertreter. Sein Sieg spiegelt einen größeren Richtungsstreit zwischen dem pragmatischen Flügel der AfD und ihren härteren Strömungen wider.
Die Wiederwahl stärkt Vincentz' Führung vor der Landtagswahl 2027. Sein Erfolg unterstreicht den anhaltenden Einfluss des pragmatischen Parteiflügel. Die AfD will nun ihre wachsende Unterstützung in Nordrhein-Westfalen weiter ausbauen.






