24 February 2026, 11:38

Neue Führung im Kulturausschuss NRW: Münster und Neuss übernehmen Verantwortung

Ein Plakat des Triennal-Ausschusses der Stadt Chicago, Illinois, das eine Gruppe von Menschen in der Mitte zeigt, umgeben von Text und Logos.

Neue Führung im Kulturausschuss NRW: Münster und Neuss übernehmen Verantwortung

137. Sitzung des Kulturausschusses des Städtetags Nordrhein-Westfalen in Gütersloh

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Diese Woche fand in Gütersloh die 137. Sitzung des Kulturausschusses des Städtetags Nordrhein-Westfalen statt – die letzte unter der Leitung von Andreas Kimpel, der in den Ruhestand verabschiedet wurde. Im Mittelpunkt standen personelle Wechsel in der Führungsebene sowie aktuelle Entwicklungen der Kulturpolitik.

Zur neuen Vorsitzenden des Gremiums wurde Cornelia Wilkens, Kulturdezernentin der Stadt Münster, gewählt. Ihre Stellvertreterin ist Ursula Platen, Kulturdezernentin der Stadt Neuss. Beide werden die künftige Zusammenarbeit des Ausschusses prägen, mit besonderem Fokus auf Spielstätten, die Aufführungen veranstalten, aber über keine eigenen Ensembles verfügen.

Dr. Michael Reitemeyer informierte über die Landeskulturpolitik und betonte die erhöhten Fördermittel für Theater und Orchester. Zudem wurde der Kulturmonitor Relevanz vorgestellt, eine von Nadine Lindemann und Dorothea Gregor präsentierte Studienreihe, die die öffentliche Wahrnehmung und Nutzung kultureller Angebote in Deutschland untersucht.

Die Sitzung diente zugleich als offizieller Abschied für Andreas Kimpel und Jörg Stüdemann, die ihre Ämter niederlegen. Kimpel dankte für die jahrelange Zusammenarbeit und unterstrich die Bedeutung von Kultur für Verbindung, Identität und gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Unter der neuen Führung von Wilkens und Platen geht der Ausschuss nun die nächsten Schritte an. Die aufgestockten Mittel für Theater und Orchester werden umgesetzt, während die Erkenntnisse des Kulturmonitors Relevanz künftige kulturpolitische Entscheidungen beeinflussen könnten. Mit einer Würdigung der Verdienste Kimpels und Stüdemanns um die Kulturarbeit in der Region endete die Veranstaltung.