Deutsche und japanische Physiker besiegeln Friedensappell in Münsters historischem Rathaus

Evelin Kostolzin
Evelin Kostolzin
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Ein Umschlag mit einer Briefmarke, auf der "Russland und Japan Friedenskonferenz" steht und ein Logo eines Gebaudes in der Mitte.Evelin Kostolzin

Deutsche und japanische Physiker besiegeln Friedensappell in Münsters historischem Rathaus

Die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) und die Physikalische Gesellschaft Japans (JPS) haben eine gemeinsame Erklärung unterzeichnet, die zu einem verantwortungsvollen Umgang mit der Wissenschaft aufruft. Das als "Erklärung für die Zukunft" betitelte Abkommen thematisiert die Gefahren von Atomwaffen und betont zugleich die Bedeutung wissenschaftlichen Fortschritts zum Wohle der Menschheit. Die Unterzeichnung fand im Historischen Rathaus von Münster statt, einer Stadt mit einer langen Tradition als Ort des Friedens.

Bürgermeister Tilman Fuchs begrüßte die Delegationen von DPG und JPS im Friedensaal, einem symbolträchtigen Ort, der an Münsters Rolle beim Westfälischen Frieden erinnert. Er hob die städteübergreifende Dialogkultur und das Engagement für grenzüberschreitendes Verständnis hervor.

Die Erklärung wurde von den Präsidenten beider Gesellschaften im Bürgersaal unterzeichnet. Die Veranstaltung fiel zeitlich mit den Vorbereitungen für "Quantum 100" zusammen, die Abschlussfeier des deutschen "Quantum-Jahres", die am 15. November in der Münsterlandhalle stattfinden soll. Mit über 52.000 Mitgliedern fungiert die DPG als Schirmherrin der Veranstaltung und unterstreicht damit ihre Position als eine der größten physikalischen Organisationen weltweit.

Während die Erklärung die ethische Nutzung wissenschaftlicher Errungenschaften betont, wurden keine konkreten DPG-Initiativen zur Förderung einer öffentlichen Debatte über nukleare Risiken oder friedliche Anwendungen der Wissenschaft angekündigt.

Die "Erklärung für die Zukunft" besiegelt das formelle Bekenntnis deutscher und japanischer Physiker, das Wohl der Menschheit in den Mittelpunkt des wissenschaftlichen Fortschritts zu stellen. Die Unterzeichnung in Münster unterstreicht die historische Verbindung der Stadt zum Frieden. Gleichzeitig wird die anstehende Veranstaltung "Quantum 100" weitere Aufmerksamkeit auf die Fortschritte in der Quantenforschung lenken.

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