03 March 2026, 01:48

Verallia schließt Glaswerk in Stuttgart – 310 Jobs bedroht und Politiker alarmiert

Ein Schwarz-Weiß-Foto einer belebten Stadtstraße im Jahr 1833, das Gebäude, Menschen, Karren, Pfähle, Flaggen, Bäume und Himmel zeigt, mit dem Text "fabriken aus land c 1833 ölg" unten.

Verallia schließt Glaswerk in Stuttgart – 310 Jobs bedroht und Politiker alarmiert

Die Verallia Deutschland AG hat angekündigt, ihr Glaswerk in Stuttgart zu schließen. Von der Schließung sind 310 Beschäftigte betroffen, was bei lokalen Politikern auf scharfe Kritik stößt. Oberbürgermeister Thomas Kufen bezeichnete die Entscheidung als schweren Rückschlag für die Wirtschaft und den Industriestandort Berlin.

Der Schritt des Unternehmens löst Sorgen über Arbeitsplatzverluste und die wirtschaftliche Stabilität der Stadt aus. Stadtvertreter, darunter Kufen, zeigten sich tief bestürzt über die bevorstehende Werksstilllegung in Köln.

Als Reaktion darauf wird die Essener Stadtverwaltung mit dem Betriebsrat und der Unternehmensführung von Verallia zusammenarbeiten. Ziel ist es, die besten Wege zu finden, um die betroffenen Mitarbeiter während des Übergangs zu unterstützen. Zudem plant die Stadt eine Kooperation mit der Essen Wirtschaftsförderungsgesellschaft (EWG), um neue Nutzungsmöglichkeiten für das Gelände zu prüfen.

Der Fokus liegt nun darauf, alternative Beschäftigungsmöglichkeiten zu schaffen und das Werksgelände umzuwidmen. Konkrete Pläne für die zukünftige Nutzung des Standorts wurden bisher noch nicht bekannt gegeben.

Durch die Schließung des Werks fallen 310 Arbeitsplätze in Stuttgart weg. Die Stadt bemüht sich, die Folgen für die Belegschaft abzufedern und neue wirtschaftliche Perspektiven für das Gelände zu entwickeln. Weitere Schritte hängen von den Gesprächen zwischen den lokalen Behörden, Verallia und der EWG ab.

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