15 February 2026, 11:07

Polizei stoppt 700 Kölner Fans auf dem Weg zum Auswärtsspiel in Stuttgart

Eine Gruppe von Polizisten steht vor einer Menge von Demonstranten in Berlin, Deutschland, mit Barrikaden, Zelten und Fahnen im Vordergrund und Gebäuden unter einem klaren Himmel im Hintergrund.

Polizei stoppt 700 Kölner Fans auf dem Weg zum Auswärtsspiel in Stuttgart

Rund 700 Fans des 1. FC Köln erlebten auf dem Weg zum Auswärtsspiel in Stuttgart eine unerwartete Unterbrechung ihrer Reise. Der Vorfall ereignete sich am Samstag, dem 14. Februar, als Bereitschaftspolizisten an einer Raststätte bei Siegburg eingriffen. Die Beamten stoppten die Gruppe und begründeten dies mit Befürchtungen möglicher Ausschreitungen.

Die Anhänger waren früh aufgebrochen und reisten mit Bussen und Autos Richtung Stuttgart an, wo das Spiel stattfinden sollte. Gegen 10:30 Uhr versammelten sie sich an der Raststätte Siegburg, wo einige mit vermummtem Gesicht gesichtet wurden. Augenzeugen berichteten von einer großen Menschenmenge, woraufhin die Behörden schnell reagierten.

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Die Bereitschaftspolizei rückte an und verhinderte, dass die Gruppe ihre Fahrt fortsetzte. Später erklärten die Verantwortlichen, die Maßnahme habe dazu gedient, Auseinandersetzungen mit Fans von Borussia Mönchengladbach zu verhindern, die sich ebenfalls in der Region aufhielten. Statt weiterzufahren, wurden die Kölner Anhänger unter Polizeibegleitung zurück in ihre Heimatstadt gebracht.

Der Verein hatte zuvor von der Anreise mit der Bahn abgeraten, da die Rückfahrtmöglichkeiten ungünstig gewesen wären. Doch auch der Konvoi aus Bussen und Autos wurde vor Erreichen des Ziels gestoppt, sodass die Fans ihre Reise vollständig abbrechen mussten.

Durch den Polizeieinsatz konnten die rund 700 Fans das Spiel in Stuttgart nicht besuchen. Die Maßnahmen sorgten dafür, dass sie ohne weitere Zwischenfälle nach Köln zurückkehrten. Die Entscheidung war eine Reaktion auf die Sorge vor möglichen Konflikten mit gegnerischen Fangruppen.