20 February 2026, 01:15

NRW baut Hochtechnologie-Campus für Europas militärische Zukunft

Eine Organigrammdarstellung der SA Army Engineer Formation mit Logos und Text auf einem weißen Hintergrund.

NRW baut Hochtechnologie-Campus für Europas militärische Zukunft

Nordrhein-Westfalen plant Hochtechnologie-Verteidigungscampus zur Stärkung der europäischen Militärfähigkeiten

Wirtschaftsministerin Mona Neubaur hat das Vorhaben im Rahmen umfassender Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit nach Russlands Angriff auf die Ukraine angekündigt. Mit dem Bau soll noch in diesem Herbst begonnen werden, voraussichtlich im rheinischen Braunkohlerevier.

Die Landesregierung unterzeichnete auf der Münchner Sicherheitskonferenz eine Absichtserklärung mit drei großen Partnern: Rheinmetall, Mubea und Lockheed Martin. Zwar sind bisher keine weiteren Unternehmen oder Forschungseinrichtungen bestätigt, doch der Campus soll auch kleineren Start-ups offenstehen, um Kooperationen und Arbeitsplätze zu fördern.

Der Standort wird sich auf die Entwicklung von Militär- und Sicherheitstechnologien für die Bundeswehr und die NATO konzentrieren. Offizielle betonen, dass es bei dem Projekt nicht nur um Aufrüstung gehe, sondern auch um die Friedenssicherung durch strategische Investitionen. Nordrhein-Westfalen soll so zu einem zentralen Knotenpunkt der Verteidigungsforschung werden und eine führende Rolle bei Europas Bemühungen um militärische Modernisierung einnehmen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Pläne für den Campus entstehen vor dem Hintergrund wachsender Sicherheitsbedenken in ganz Europa. Die Initiative ist Teil eines größeren Vorhabens, die Verteidigungsinfrastruktur zu modernisieren und die langfristige Stabilität der Region zu sichern.

Der neue Verteidigungsstandort wird Industrieführer, Start-ups und Forschungsteams unter einem Dach vereinen. Mit dem für den Herbst geplanten Baubeginn markiert das Projekt einen wichtigen Schritt in Nordrhein-Westfalens Beitrag zur europäischen Sicherheit. Die Landesregierung erwartet, dass der Campus Arbeitsplätze schafft und gleichzeitig die Entwicklung entscheidender Verteidigungstechnologien vorantreibt.