Neuer Dokumentarfilm enthüllt: Wie Trumps Familie von der Macht profitierte
Paulina MangoldRegieren und Profitieren - Neuer Dokumentarfilm enthüllt: Wie Trumps Familie von der Macht profitierte
"Die Trump-Verbindung: Das Geschäft mit der Macht" – Ein neuer Dokumentarfilm untersucht die Verflechtung von Donald Trumps Präsidentschaft und den Geschäftsinteressen seiner Familie
Ein neuer Dokumentarfilm wirft einen kritischen Blick auf die Überschneidungen zwischen Donald Trumps Amtszeit als US-Präsident und den geschäftlichen Aktivitäten seiner Familie. "The Trump Connection: The Business of Power" (dt. "Die Trump-Verbindung: Das Geschäft mit der Macht") analysiert, wie private Geschäfte und öffentliches Amt während seiner Zeit im Weißen Haus ineinandergriffen. Der Film stützt sich auf Einsichten von Journalisten, Historikern und ehemaligen Regierungsvertretern aus den USA und Europa.
Im Mittelpunkt stehen Interviews mit renommierten Persönlichkeiten, darunter die Pulitzer-preisgekrönte Historikerin Anne Applebaum, die Yale-Professorin Marci Shore und der ehemalige deutsche Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg. Weitere Beiträge liefern der Analyst Jacob Silverman, Cathryn Clüver Ashbrook von der Harvard University sowie der frühere Regierungsmitarbeiter Miles Taylor. Ihre Perspektiven beleuchten, wie Trumps Administration an der Schnittstelle von Politik und Wirtschaft agierte.
Gedreht wurde an verschiedenen Schauplätzen – von New York und Washington bis nach Singapur und in eine kleine Stadt in Nordrhein-Westfalen. Der Film zeichnet Trumps Politik in der zweiten Amtszeit nach, etwa die Unterstützung der Stahlindustrie, ein 901-Milliarden-Dollar-Verteidigungshaushalt oder Energieinitiativen wie "Drill Baby Drill" (dt. "Bohrt, was das Zeug hält"). Direkte Einflüsse der Familiengeschäfte auf die Politik werden jedoch nicht zweifelsfrei belegt. In Deutschland, etwa in Bundestagsdebatten über Epstein-bezogene Dokumente, steht vor allem die europäische Verbindung im Fokus – weniger konkrete Interessenkonflikte mit der US-Politik.
Der republikanische Sprecher des Repräsentantenhauses, Mike Johnson, verteidigte Trump und behauptete, dessen Finanzgeschäfte seien transparenter als jene der Familie Biden. Der Film hingegen hinterfragt, ob die traditionellen Kontrollmechanismen der Demokratie unter Trumps Führung an Kraft verloren haben.
Die Dokumentation wird am Dienstag, dem 10. März, um 20:15 Uhr auf ZDF Premiere feiern. Sie bietet eine detaillierte Untersuchung der Grenzen zwischen Trumps öffentlichem Amt und seinen privaten Unternehmensaktivitäten. Die Zuschauer erwarten eine Mischung aus Expertenanalysen und Reportagen vor Ort an zentralen Schauplätzen seiner Präsidentschaft.






