NRW gedenkt den Opfern von Krieg und Diktatur am Volkstrauertag - NRW gedenkt am Samstag der Kriegsopfer in bewegender Zeremonie
Nordrhein-Westfalen gedenkt am Samstag der Opfer von Krieg und Gewalt
Am kommenden Samstag um 16:00 Uhr findet in Erkelenz eine feierliche Gedenkveranstaltung für die Opfer von Krieg und gewaltsamer Unterdrückung statt. Bei der Zeremonie kommen Vertreter aus Politik und Gesellschaft zusammen, um der Toten zu gedenken, die auf den Kriegsgräberstätten der Region ihre letzte Ruhe fanden. Über 330.000 Kriegsopfer ruhen auf mehr als 2.100 Friedhöfen im gesamten Bundesland.
Der Großteil der Toten verlor während des Zweiten Weltkriegs sein Leben. Die schweren Kämpfe an der Westfront zwischen 1944 und 1945 hinterließen tiefe Spuren in der Region. Die meisten der hier Bestatteten fielen während der alliierten Invasion und der letzten Abwehrkämpfe des Deutschen Reiches.
Zu den prominenten Gästen der Veranstaltung zählen André Kuper, Präsident des nordrhein-westfälischen Landtags, sowie Dorothee Feller, Ministerin für Schule und Bildung des Landes. Auch Thomas Kutschaty, Landesvorsitzender des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, wird anwesend sein.
Die Gedenkfeier erinnert an das menschliche Leid, das mit jedem Krieg verbunden ist. Jeder der 2.100 Friedhöfe birgt Geschichten von Verlust – viele Gräber stammen aus den letzten Kriegsmonaten. In diesem Jahr wurde Erkelenz als Ort der Ehrung ausgewählt.
Die Veranstaltung in Erkelenz wird zu einem Moment der Besinnung für die gesamte Region. Politiker und Bürger kommen zusammen, um der Opfer vergangener Konflikte zu gedenken. Die Zeremonie unterstreicht, welch nachhaltigen Einfluss Kriege auf die Geschichte Nordrhein-Westfalens hatten.






