04 March 2026, 17:49

Seltener Adler "Alaska" nach wochenlanger Flucht in Deutschland wieder gefasst

Ein Buchumschlag mit einem Adler mit gespreizten Flügeln und offenem Schnabel sowie einem Raubvogel mit ausgestreckten Klauen, mit der Aufschrift 'Adler'.

Seltener Adler "Alaska" nach wochenlanger Flucht in Deutschland wieder gefasst

Seltenes Adlerart namens "Alaska" nach Flucht aus Greifvogelzentrum in Deutschland wieder eingefangen

Ein seltener Adler namens Alaska ist nach seiner Flucht aus einem Falknereizentrum in Mitteldeutschland unverletzt wieder eingefangen worden. Der Vogel, der durch seine imposante Größe und sein markantes Aussehen auffällt, wurde am Mittwochnachmittag in der Nähe eines Minigolfplatzes in Bad Sachsa entdeckt.

Alaska war aus dem Harz Greifvogelzentrum in Bad Sachsa entkommen, wo er in Gefangenschaft aufgezogen worden war. Anders als wilde Adler hatte er nie das Jagen gelernt und überlebte etwa sechs Wochen ohne Nahrung. Trotz seines geschwächten Zustands konnte der Vogel weiterhin Hunderte von Kilometern an einem einzigen Tag zurücklegen, was die Bergungsbemühungen erschwerte.

Adler sind in den Küstenregionen Nordostasiens beheimatet, darunter Russland, Japan und Korea – mehr als 7.000 bis 8.000 Kilometer vom Harz entfernt. Ihr seltenes Auftauchen in Europa steht meist mit Irrgästen, extremen Wetterbedingungen oder versehentlichem Transport durch den Menschen in Verbindung, da es auf dem Kontinent keine Brutpopulationen gibt. Im Gegensatz zu gewöhnlichen Stadttauben sind diese Adler deutlich größer, weisen ein charakteristisches Gefieder auf und verfügen über einen kraftvollen Ruf.

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Der Falkner Rochus Brotzer fing Alaska am Mittwoch erfolgreich wieder ein. Der Adler war zunächst in der Nähe gesichtet worden, hätte aber bei ausbleibender schneller Sicherung weite Strecken zurücklegen können.

Die Rückkehr des Vogels sichert sein Überleben, da ihm die Fähigkeiten fehlen, in freier Wildbahn zu bestehen. Adler sind in Deutschland nicht heimisch, und Alaskas Flucht unterstrich die Herausforderungen, solche seltenen Vögel in Gefangenschaft zu halten. Das Greifvogelzentrum wird nun seine Pflege- und Sicherheitsmaßnahmen überprüfen.